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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 14. Juli 2017

Stimmen aus dem Gemeinderat: GfK: Inakzeptable Kalkulation Staatstheater

Eduardo Mossuto, GfK-Stadtrat

Eduardo Mossuto, GfK-Stadtrat

 

Als die Verwaltung 2013 dem Gemeinderat die Kosten für die Sanierung des Staatstheaters vorlegte, handelte es sich um 120 Miollinen Euro. Nicht enthalten war der Baukostenindex. Wir von GfK haben auf dieser Basis der Renovierung zugestimmt, zumal die Kosten gedeckelt waren und von der Verwaltung bestätigt wurden.

Was uns jetzt mit 325 Millionen Euro vorgesetzt wird, erinnert fatal an die Kalkulation der Kombilösung und anderer Bauobjekte. Diese Art, Kosten vorzulegen und über die Presse zu kommunizieren ist voll daneben. Die fehlenden 200 Millionen Euro für das Staatstheater sind den Bürgern nicht vermittelbar. Wie können andererseits Kosten beim Jugendorchester, Kürzungen bei den Taxifahrten für Behinderte oder allgemeine Kürzungen im Haushalt vertreten werden? Müssen wir mit weiteren Überraschungen wie beim Wildparkstadion oder dem Kongresszentrum rechnen? Als Gemeinderat ist dies absolut inakzeptabel. Wie war es möglich, dass Fraktionen und Stadträte von den Kosten überrascht und erst über die Presse informiert wurden? So etwas darf sich nicht wiederholen!

Eduardo Mossuto
GfK-Stadtrat

 
 

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