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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 21. Juli 2017

Blumenschmuckwettbewerb: Entfalten, was Natur bieten kann

BLUMENFREUNDE: Gartenbauamtsleiter Kern (r.), Dieterles als ausgewählte Gastgeber mit Enkelin sowie weitere Akteure und Juroren. Das Farbspektrum ist nicht planbar, immer eine Überraschung. Foto: Fränkle

BLUMENFREUNDE: Gartenbauamtsleiter Kern (r.), Dieterles als ausgewählte Gastgeber mit Enkelin sowie weitere Akteure und Juroren. Das Farbspektrum ist nicht planbar, immer eine Überraschung. Foto: Fränkle

 

Hauptbewertung begonnen

Wiederentdeckte Füchse auf der gegenüberliegenden Wiese – ein Rückhaltebecken, ein Wespennest, das nicht weiter beunruhigt, Vögel, von denen einige vermisst werden, und ein bezaubernder Garten mit üppigem Blütentraum: Annemarie Dieterle und ihr Mann Herbert sind naturverbunden und haben in der Waldstadt ein kleines Paradies erschaffen, mit dem sie seit Jahren erfolgreich am Blumenschmuckwettbewerb der Stadt teilnehmen.

Montag war ihr Anwesen mit Prachtlilien aus Madeira, Palmen aus Istrien und Andalusien, Oleander und vielem mehr symbolischer Auftaktort der dreiwöchigen Hauptbewertungsphase. Kriterien sind: Bepflanzungs- und Gestaltungsaufwand, Wirkung in den Straßenraum, Entwicklungs- und Pflegezustand, Zusammenstellung, Ästhetik. Knapp 2800 Teilnehmer gab es 2016, neben mehr als 1500 Preisträgern 89 Gold-, Silber-, Bronze-Prämierte.

Rund 100 Gärten kommen wohl auch dieses Jahr wieder in die engere Wahl, erklärte Gartenbauamtsleiter Helmut Kern und sprach vom Wettbewerb historisch bedingt als Karlsruher „Verpflichtung aus unserem Erbe“. Die Verteilung unter den Besten entscheidet sich bei einer Endbewertungsrundfahrt am 6. September. Herausforderungen wie Hitze, Klimawandel – Gründe für noch mehr Bedeutung von Bäumen, betonte Kern – nehmen Engagierte wie Dieterles (mit Apfel, Feige… im Garten) immer wieder gerne an.

Zur Preisverleihung im November gibt es Urkunden, Pflanzgutscheine (dank essenziell engagierter Sponsoren Heckert Gartencenter und Mauk Gartenwelt), aus Sparzwängen keine Medaillen. Die Arge Karlsruher Bürgervereine, wie jeweilige Bürgervereine, Regierungspräsidium und Gartenbauverein im Boot, spendet am Festabend eine nach Wolfgang Fritz benannte. Unabhängig vom städtischen Wettbewerb, der nun aus Kostengründen alle zwei Jahre stattfindet. -mab-

 
 

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