Sprung zur Navigation. Sprung zum Inhalt, Sprung zur Suchmaschine

Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 21. Juli 2017

„Das Fest“: Party mit familiärem Flair

WIMMELBILD: Die Anziehungskraft von „Das Fest“ ist auch nach über 30 Jahren ungebrochen. In Windeseile waren die Tickets für das Areal um die Hauptbühne vergriffen  Foto: Bastian

WIMMELBILD: Die Anziehungskraft von „Das Fest“ ist auch nach über 30 Jahren ungebrochen. In Windeseile waren die Tickets für das Areal um die Hauptbühne vergriffen Foto: Bastian

ME + MARIE: Das Blues-Rock-Duo macht Musik für melancholische Querdenker und spielt auf der Feldbühne. Foto: Bastian

ME + MARIE: Das Blues-Rock-Duo macht Musik für melancholische Querdenker und spielt auf der Feldbühne. Foto: Bastian

ÄL JAWALA bietet balkanorientierte Tanzmusik. Foto: pr

ÄL JAWALA bietet balkanorientierte Tanzmusik. Foto: pr

 

Start mit den Donots / Verstärkte Rucksackkontrollen / Gratis-Areal

Es kann losgehen, die Fest-City in der Günther-Klotz-Anlage steht. Mit dem Auftritt der Donots, Jennifer Rostock, Sportfreunde Stiller und der Hamburger Techno-Marching Band Meute geht „Das Fest“ am heutigen Freitag ab 17.30 Uhr in die Vollen. „Wir starten auf der Hauptbühne mit absoluten Top-Acts“, so Projektleiter Sven Varsek vor den Medien.

Wer ein Ticket ergattert hat, sieht während der folgenden beiden Tage für kleines Geld große Namen wie Sido, Amy MacDonald oder LaBrassBanda. Für Jack Savarotti, der seinen Auftritt am Sonntagnachmittag kurzfristig absagen musste, springt mit Henning Wehland einer der Söhne Mannheims und Ex-Frontman der H-Blockx ein.

Wer für Tickets zu spät kam, den bestraft das Fest nicht. Ein Großteil des Geländes ist und bleibt umsonst zugänglich und bietet auf Feld-, DJ- und Kulturbühne nicht nur für jeden etwas, sondern mit Familienprogramm, Infomeile und Sportpark weit mehr als Musik. Allein der vom Stadtjugendausschuss betreute MOBI-Rummelplatz setzt als „kleine Oase vergnügten Spiels“ auf Werkstätten, Wellenrutsche und Wasserlabyrinth. Denn was andere Festivals jetzt langsam für sich entdecken, hat „Das Fest“ längst im Portfolio – Angebote für alle Altersgruppen, Umweltschutz und Nachhaltigkeit. Jugendkultur und Familienangebot standen nie im Widerspruch. Alles ist in Koexistenz möglich - bunt, laut und friedlich. Da ist es für Fest-Geschäftsführer Martin Wacker nur folgerichtig, dass sich das Fest an der Take-a-Stand-Kampagne zahlreicher europäischer Festivals beteiligt, die sich gemeinsam für Europa, für Toleranz und Vielfalt einsetzen und dafür weithin sichtbar Flagge(n) zeigt.

Sicher ist, dass „Das Fest“ dieses Jahr unter erhöhten Sicherheitsbedingungen stattfindet. Speziell beim Einlass würden die Kontrollen deutlich intensiviert, bat Sicherheitschef Markus Wiersch die Fest-Familie, auf Rucksäcke zu verzichten und nur das Allernötigste am besten im Stoffbeutel mitzunehmen. So ließen sich unnötige Wartezeiten verkürzen. Grundsätzlich seien „Schutz und Service“ zentrale Aspekte der Fest-Planung, nannte Wiersch als Beispiele gut beleuchtete Wege, geschulte Ordnungskräfte oder das Kommunikationssystem.

„Das Fest“ sei eine „fantastische Sache“ und habe als „nationales Großereignis für Stadt und Region“ eine immense Bedeutung, unterstrich OB Dr. Frank Mentrup. Da dürfte es auch zu verschmerzen sein, dass sich die Ticketpreise im kommenden Jahr auf zehn Euro verdoppeln könnten. Aber da hat am kommenden Dienstag der Gemeinderat das letzte Wort. Die Webseite www.dasfest.de informiert rund um das Festivalgeschehen und auch mit der „Das Fest“-App von YellowMap ist man immer auf dem neuesten Stand. Und wie immer gibt es am Sonntag an der Tageskasse an der Europahalle noch 1 500 Tickets für das Klassikfrühstück mit der Badischen Staatskapelle. -maf-

Mehr Trams und Radparkplätze

Damit alle möglichst bequem zu „Das Fest“ kommen, setzt die VBK auf den Tramlinien 1, 2 und 5 zusätzliche Bahnen ein. Außerdem erhalten Festbesucher über die Mobilitäts-App “KVV.mobil powered by moovel” 50 Prozent Ermäßigung auf Solo Tagestickets des KVV, die mit wenigen Klicks direkt über die App gebucht und bezahlt werden können. Die Fahrplanauskunft in Echtzeit zeigt den Besuchern zudem die besten Verbindungen an. Wer das Fahrrad bevorzugt, muss sich um sichere Abstellmöglichkeiten keine Gedanken machen. Ausgewiesene und bewachte BGV-Parkflächen befinden sich am Anna-Walch-Haus sowie an den Hauptzugängen in der verlängerten Südendstraße.

 
 

Zur Übersicht der Wochenausgabe