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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 21. Juli 2017

Grüne Pyramide: 5. Verleihung des Nachhaltigkeitspreises an Karlsruher Schulen

MIT GRÜNEN PYRAMIDEN zeichnete Bürgermeister Klaus Stapf sieben Schulen im „Vorfestlichen Rahmen“ aus. Foto Fränkle

MIT GRÜNEN PYRAMIDEN zeichnete Bürgermeister Klaus Stapf sieben Schulen im „Vorfestlichen Rahmen“ aus. Foto Fränkle

 

Vorzeigeprojekte in Sachen Klimaschutz, Gesundheit, Umwelt und „faire Welt“

Gespielt wird in diesen Tagen auf vielen Bühnen in der Günther-Klotz-Anlage, am Mittwoch waren Schülerinnen und Schüler von sieben Karlsruher Schulen bei der Verleihung der „Grünen Pyramide“, dem Nachhaltigkeitspreise der Stadt Karlsruhe, die Hauptakteure.

„Feiert groß oder klein, aber feiert nachhaltig“, begrüßte „Das Fest“-Geschäftsführer Martin Wacker als Gastgeber die Schüler und Lehrkräfte mit einem Einblick in die Bemühungen des Familienfestivals. „Mit unserer konsequenten Mülltrennung haben wir in den letzten drei Jahren den Restmüll von 24,89 auf 14,43 Tonnen gesenkt, den Wertstoffmüll von 1,32 auf 7,48 Tonnen erhöht. Wir bevorzugen regionale oder fair gehandelte Produkte, die Fest-Shirts werden aus Bio-Baumwolle hergestellt“, hob dabei Wacker hervor.

Beispielgebend sind ebenso die vielfältigen Bemühungen um die Nachhaltigkeit in den Schulen. „Es wurden tolle Ergebnisse erzielt“, lobte Bürgermeister Klaus Stapf das Engagement der Schüler und der Lehrkräfte, die „den Rahmen für die Projekte geben“. Insgesamt sieben Schulen hatten sich mit ihren Nachhaltigkeitsbemühungen in den Kategorien „Klimaschutz“, „Gesundheit“ und „Umwelt & Faire Welt“ beworben. „Wenn man sich in dem Bereich engagiert, kann es keine Verlierer geben“, übergab Stapf zunächst Anerkennungsprämien von 300 Euro an die Gutenbergschule, die Friedrich-Realschule und das Humboldt-Gymnasium. Nachdem in der Kategorie „Naturschutz“ keine Bewerbung eingegangen waren,. hatte die Jury zudem entschieden, gleich zwei Schulen in der Kategorie „Gesundheit“ mit einer Grünen Pyramide und der damit verbundenen Geldprämie von 1.000 Euro zu belohnen.

Mit Bewegungserziehung und gesunder Ernährung konnte die Hans-Thoma-Schule besonders punkten, während das Dominikus-Gymnasium mit Sanitätsdienst, Verkehrs- und Umweltmentorinnen besonders beeindruckt hatte, wie Birgit Bastian, die Moderatorin der Veranstaltung, berichtete. Mit pfiffigen Slogans zu Energiesparen und einer Begrenzung der Thermostatventile sicherte sich das Goethe-Gymnasium die Pyramide im Bereich Klimaschutz, während das Schulzentrum Neureut mit der Aktion Freundschaftsbrücke Nicaragua und Schulpartnerschaften und Verkaufsaktionen die Pyramide in der Kategorie Umwelt & Faire Welt bekam. „Eine faire Welt ist eine offene Welt“, lobte Bürgermeister Stapf dabei besonders „die Offenheit nach außen“. Musikalisch umrahmt wurde die Preisverleihung von der Musikakademie diapason Durlach. -fis-

 
 

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