Sprung zur Navigation. Sprung zum Inhalt, Sprung zur Suchmaschine

Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 21. Juli 2017

Kultur: Zukunft denken im Kreativlabor

HAPPY BIRTHDAY: Die Hochschule für Gestaltung feierte mit einer Jubiläumsschau und vielen  Gästen ihr 25-jähriges Bestehen. Studierende gaben Einblicke in Arbeiten, Produkte, Entwürfe und Ideen.  Foto: Bastian

HAPPY BIRTHDAY: Die Hochschule für Gestaltung feierte mit einer Jubiläumsschau und vielen Gästen ihr 25-jähriges Bestehen. Studierende gaben Einblicke in Arbeiten, Produkte, Entwürfe und Ideen. Foto: Bastian

 

25 Jahre HfG: Jubiläums-Rundgang und Preisverleihungen zum Semesterausklang

Auch 25 Jahre nach ihrer Eröffnung versteht sich die von Heinrich Klotz in enger Verschränkung mit dem ZKM gegründete Hochschule für Gestaltung (HfG) als „Schule der Unabhängigkeit und souveränen Autorenschaft“, begreife sich als „Überraschungsgenerator“, schrieb Rektor Siegfried Zielinski im Programmheft zur Jubiläumsschau.

Was vor diesem Hintergrund entsteht, zeigten Studentinnen und Studenten der Medienkunst, des Produktdesigns und anderer Disziplinen beim „Rundgang“ zum Semesterausklang. Drei Tage lang konnten Gäste in den HfG-Lichthöfen nicht nur Arbeiten, Produkte, Entwürfe und Ideen aus dem Kreativlabor sehen, sondern bei freiem Eintritt ein Begleitprogramm mit Filmen, Performances, Führungen, Vorträgen, Diskussionen und Konzerten erleben. Ob Felix Kalkas Diplomarbeit Draglab, die mit Fragen sexueller Identität spielt, die von Amelie Poxleitner als „funktionales Gebäck“ entworfene, als Zwischensnack um das Lenkrad gewickelte Autofahrer-Brezel oder die Amrum Lamp von Clemens Lauer, die modernes und postmodernes Design in einer Leuchte harmonisch vereint - schräger Humor war oftmals kombiniert mit ernstem oder praktischem Hintergrund.

Eröffnet wurde die Schau mit der Auszeichnung junger Talente, darunter auch der mit 1 000 Euro dotierte Hochschulpreis der Stadt Karlsruhe an Mona Altmann. Die Studentin der Kunstwissenschaft, Medientheorie und -philosophie realisiere „den Gedanken eines fächerdurchdringenden Studiums am konsequentesten“ und gelange zu „herausragenden, mitunter brillanten Ergebnissen“, zitierte Kulturamtsleiterin Dr. Susanne Asche aus der Begründung der Jury. Wie es weitergeht? ZKM und HfG als Orte des Experimentierens gehen weitere Kooperationen ein und suchen nach Möglichkeiten, „wie wir Kunst in Zukunft denken können“ (Zielinski). -maf-

 
 

Zur Übersicht der Wochenausgabe