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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 20. Januar 2017

Gemeinderat: Weg frei für Bürgerzentrum Mühlburg

STANDORT FÜR BÜRGERZENTRUM MÜHLBURG: Das neue Gebäude soll auf dem Platz des bisherigen Parkdecks zwischen Hochhäusern der Volkswohnung an der westlichen Weinbrennerstraße entstehen.  Foto: Fränkle

STANDORT FÜR BÜRGERZENTRUM MÜHLBURG: Das neue Gebäude soll auf dem Platz des bisherigen Parkdecks zwischen Hochhäusern der Volkswohnung an der westlichen Weinbrennerstraße entstehen. Foto: Fränkle

 

Satzungsbeschluss für Bebauungsplan Weinbrennerstraße / Plenum einstimmig für Projekt / Gebäude soll zwischen drei Hochhäusern entstehen

Das in Mühlburg lange gewünschte Bürgerzentrum kommt in Sichtweite. Mit seinem einstimmig gefassten Satzungsschluss für den dazu notwendigen Bebauungsplan machte der Gemeinderat jetzt endgültig den Weg frei für das zwischen den drei Hochhäusern an der Weinbrennerstraße 77 bis 81 geplante Projekt.

Das Bürgerzentrum am westlichen Ende der Weinbrennerstraße, dessen Gebäude auch die Stadtteilbibliothek aufnehmen soll, bezeichneten Sprecher der Fraktionen und Gruppierungen des Gemeinderats bereits beim Auslegungsbeschluss für den Bebauungsplan im September als wichtiges Projekt, das im Zuge der Sanierung Mühlburgs noch umgesetzt werden soll.

Für den Neubau von Bürgerzentrum und Bibliothek zwischen den drei Hochhäusern der Volkswohnung (VoWo) soll das heute dort stehende Parkdeck abgerissen werden. Das neue Gebäude reicht an das mittlere Hochhaus (Weinbrennerstraße 79) heran und wird nach Einschätzung des Stadtplanungsamts mit einer maximalen Wandhöhe von 4,50 Metern nicht als räumliche Beengung empfunden werden. Eine Dachbegrünung soll dafür sorgen, dass das eingeschossige Gebäude beim Blick von oben aus den Hochhäusern heraus als in die verbleibenden Grünflächen eingebunden erscheint. Der Kinderspielplatz und die übrigen Außenanlagen der dortigen Hochhäuser werden neu gestaltet, der Spielplatz soll danach auch für die Allgemeinheit zugänglich sein.

Neben dem neuen Gebäude auf dem Platz des VoWo-Parkdecks und der Umgestaltung des Bereichs direkt bei den Hochhäusern verfolgt der Bebauungsplan noch ein weiteres Ziel. Das Planwerk ordnet die Bebauung im etwa 1,3 Hektar großen, nach dem zweiten Weltkrieg errichteten Quartier am Rande der Albaue und nördlich von Südtangente und Bahntrasse neu und passt es an die heutigen Verhältnisse an. Aus dem „reinen“ wird ein „allgemeines Wohngebiet“. Diese neue Festsetzung erlaubt auch die Ansiedlung von Läden zur Versorgung des Gebiets sowie den Bau von Anlagen für kirchliche, kulturelle, soziale, gesundheitliche und sportliche Nutzungen. Insgesamt will die Stadtplanung die westliche Weinbrennerstraße bis zum Entenfang in ihrem Nutzungsspektrum erweitern, das Gebiet aufwerten und stärken sowie auch die verkehrliche Situation verbessern.
-trö-

 
 

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