Sprung zur Navigation. Sprung zum Inhalt, Sprung zur Suchmaschine

Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 20. Januar 2017

Kombilösung: Schon wieder in vollem Einsatz

Kombi-Bauer nach Weihnachtspause auf allen Baufeldern tätig / Stationswände absehbar

Schon in den ersten Tagen des neuen Jahres, teils seit 2. Januar, arbeiten und wirken die Kombi-Bauer wieder mit vollem Einsatz auf allen Baufeldern der Kombilösung, berichtet die Karlsruher Schieneninfrastruktur-Gesellschaft (KASIG) als deren Bauherrin. Haltestellen- und Tunnelbau gehen teilweise Tag und Nacht voran.

So wird am Europaplatz der Erdaushub fortgesetzt, und nachts tragen Arbeiter Spritzbeton auf die freigelegten Wände auf. Auch in den Stationen Lammstraße und Kronenplatz erfolgen diese beiden Arbeiten. Im sich östlich anschließenden Gleisdreieck unter dem Marktplatz hat sich der Endspurt gelohnt, bei dem kurz vor Weihnachten die endgültige Sohle hergestellt wurde: Dort wird nun schon der Wändebau vorbereitet. Am Durlacher Tor ist indes inzwischen auch die zweite Andienöffnung mit einem Betondeckel verschlossen, die Deckenschalung wird zurzeit demontiert. Zudem werden die Wände des Fahrgastzugangs Südwest an der Einmündung der Brunnen- in die Kaiserstraße gefertigt. Im Abschnitt des Kaiserstraßentunnels zwischen Durlacher Tor und Kronenplatz wird Beton bis zu der Höhe in die Röhre eingebracht, auf der Schotter und Gleise liegen werden. Oben wird noch die Baustelleneinrichtung für Tunnelvortriebsmaschine Giulia rückgebaut.

Das Wetter bleibt ein Unsicherheitsfaktor, besonders in diesem durchaus winterlichen Winter. Kälte und Schnee verhinderten teils Aktivitäten in der Durlacher Allee. Nun erneuert dort das Tiefbauamt auf der Südseite Rad- und Gehweg, während die Stadtwerke auf der Nordseite mit dem Verlegen neuer Gas- und Wasserleitungen beschäftigt sind. Westlich der Bernhardstraße entstehen auch neue Fahrbahnränder mit Bordsteinen und die Straßenentwässerung.
Auf dem Südabzweig werden in der Haltestelle Marktplatz die endgültigen Stationswände abschnittsweise bewehrt und betoniert. Direkt südlich der Station entsteht der zweite Rohrschirm für die restlichen acht Meter Vortrieb in der Aufweitungstrompete unter der Karl-Friedrich- an der Kreuzung zur Hebelstraße.

Im Kombibauwerk wird seit dieser Woche auf der Schalung die Bewehrung für die Autotunneldecke aufgebaut. In den Haltestellen (Südkopf) Ettlinger Tor und Kongresszentrum entstehen die endgültigen Wände. Oberhalb des im Rohbau nahezu fertigen Tunnelabschnitts zwischen Kriegsstraße und Kreuzung Ettlinger mit Baumeister/Hermann-Billing-Straße gehen die Oberflächenarbeiten weiter, so der Winter sie zulässt. Schon jetzt ist der Endzustand Straßenbau mit Richtungsfahrbahnen und Abbiegespuren gut erkennbar. Bis Ende September etwa, da dann voraussichtlich die dortigen Kombi-Arbeiten an der Oberfläche abgeschlossen sind, soll auch die Ettlinger Straße ihre neue Erscheinung erhalten haben. -red-/-mab-

 
 

Zur Übersicht der Wochenausgabe