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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 28. Juli 2017

Indien: Indien noch greifbarer gemacht

Beim Indien-Kongress: Robert W. Huber (IHK Karlsruhe); Dr. Thomas Schwerdtfeger (PTV-Managing Director) und OB Mentrup (v.l.) Foto: Stadt

Beim Indien-Kongress: Robert W. Huber (IHK Karlsruhe); Dr. Thomas Schwerdtfeger (PTV-Managing Director) und OB Mentrup (v.l.) Foto: Stadt

 

Best-Practice-Beispiele zeigen viele Kontakt- und Kooperationsmöglichkeiten auf

Für Mittelständische Unternehmen, die Interesse am indischen Markt haben, gab es vor kurzem in den Räumen der IHK Karlsruhe den „Make in India Mittelstand Congress“. Karlsruhe bietet hier das ideale Umfeld, denn in der TechnologieRegion sind die Verbindungen nach Indien bestens.

Dafür sorgen sowohl das aktive Indien-Netzwerk „India Board“ als auch die vielen ortsansässigen Firmen, die bereits Kooperationen nach Indien haben oder auf dem Sprung dahin sind. Für Karlsruhe sei es richtig gewesen, so Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup, sich im Rahmen der städtischen Internationalisierungsstrategie auf Indien zu konzentrieren.

Gute Vernetzung

Ob Austausch, Kooperationen oder Projekte: Schon etliche Partner aus dem „India Board“ haben von dieser guten Vernetzung profitieren können – die Partnerschaft zwischen Karlsruhe und Pune stehe zudem auf einem breiten Fundament. Das „India Board“ setze hier richtige Zeichen, betonte Katrin Schütz, Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau in Baden-Württemberg. Rund 800 Firmen aus dem Land unterhielten aktuell Beziehungen mit Indien. Aus Pune zugeschaltet war mittels einer Videobotschaft Kunal Kumar, Chief Commissioner der Stadt, der die „good interaction with Karlsruhe“ betonte: „Wir möchten diese Beziehungen noch weiter vertiefen.“

Maßgeschneidertes Angebot

Es gehe beim „Make in India Mittelstand Kongress“ besonders um den Praxisbezug, so Organisator Günter Wiskot, Leiter des „German-Indian Round Table“ in Karlsruhe. Michael Kaiser, Direktor der Wirtschaftsförderung Karlsruhe, ergänzt: „Chancen aufzuzeigen und das aufstrebende, aber auch unbekannte Indien greifbarer zu machen, war unser Ziel. Die positive Resonanz zeigt, dass wir mit konkreten Geschäftsmodellen in den Bereichen Energie, Mobilität und Smart Cities ein maßgeschneidertes Angebot für mittelständische Unternehmen zusammen stellen konnten.“ Für Best Practice-Beispiele sorgten mittelständische Firmen wie „Frenell“ aus Karlsruhe, „Logicline“ aus Sindelfingen oder „PTV“ aus Karlsruhe. Besonderer Schwerpunkt dabei: Erfahrungen mit öffentlichen Aufträgen in Indien und Nutzung indischer IT-Ressourcen. Unterstützt wurde der Kongress von einem breiten Netzwerk mit den Partnern India Board Karlsruhe, Wirtschaftsförderung Karlsruhe, German-Indian Round Table, CyberForum, IHK Karlsruhe sowie der BLAFOC Black Forest Consulting GmbH. -red-

 
 

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