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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 4. August 2017

Gemeinderat: Ortsmitte von Grötzingen aufwerten

Foto: Fränkle

Foto: Fränkle

 

Stadt will Antrag auf Sanierungsgebiet im ehemaligen badischen Malerdorf vorbereiten

Für den Ortskern Grötzingen möchte die Stadt im Herbst 2018 den Antrag auf Aufnahme in ein städtebauliches Erneuerungsprogramm für 2019 stellen. Daher beschloss der Gemeinderat für das rund 22,2 Hektar große Gebiet die sogenannten „Vorbereitenden Untersuchungen“. Innerhalb eines Jahres sollen diese, aufbauend auf den Ergebnissen der Planungswerkstatt, die städtebaulichen Missstände und die Handlungsbedarfe in der Ortsmitte Grötzingen konkretisieren.

Erkenntnis der Planungswerkstatt war unter anderem, dass man der Aufwertung der Höfe sowie der öffentlichen Platzgestaltung von Nidda- und Rathausplatz Beachtung schenken muss. Zudem geht es um die Errichtung eines Kulturhauses mit multifunktionaler Nutzung – etwa mit Wohnen und Gastronomie – an geeigneter Stelle, wobei hier ein Standort am NIddaplatz oder Farrenstall in Frage kommen könnte.

Neben Straßenraumgestaltung im Rahmen eines Verkehrskonzepts und Neugestaltung von Pfinzufer und Mühlgraben sowie Aufwertung der Verbindung zwischen Pfinz und Niddaplatz möchte man sich der Verbesserung der Nahversorgung widmen. Und auch die Behebung von Leerständen sowie Modernisierung von öffentlichen und privaten Gebäuden will man gemeinsam angehen. Ein mit den Vorbereitenden Untersuchungen beauftragtes Büro wird bis zum Herbst Eigentümer befragen und die öffentlichen Träger beteiligen. Ergebnisse sollen dann im Herbst in einer öffentlichen Veranstaltung mit der Bürgerschaft diskutiert werden.

Ist die Ortsmitte Grötzingen dann für das Jahr 2019 in ein Sanierungsprogramm aufgenommen, so soll unter Fortsetzung des Bürgerdialogs die städtebauliche Aufwertung angepackt werden. -rie-

 
 

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