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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 4. August 2017

Kamuna: Von Sennerjazz bis Instawalk

VIEL MEHR ALS AUSSTELUNGEN hat die Karlsruher Museumsnacht zu bieten. Die beteiligten Häuser und Institutionen machen die Nacht zum Tage und zeigen, was sie haben und können. Archivfoto: Fränkle

VIEL MEHR ALS AUSSTELUNGEN hat die Karlsruher Museumsnacht zu bieten. Die beteiligten Häuser und Institutionen machen die Nacht zum Tage und zeigen, was sie haben und können. Archivfoto: Fränkle

 

Karlsruher Museumsnacht am 5. August mit Führungen und Sonderaktionen

„Kultur ist Heimat“ lautet das Motto der 19. Ausgabe der Karlsruher Museumsnacht (Kamuna). Am Samstag, 5. August, öffnen 20 Museen und Institutionen von 18 bis 1 Uhr ihre Schatzkammern und laden zu Rundgängen durch die aktuellen Ausstellungen, zu Konzerten, Lesungen und weiteren Sonderaktionen ein. Bei fast 300 Programmpunkten kann der Überblick leicht verloren gehen.

Je nach Interesse gibt es deshalb den individuellen Online-Planer auf www.kamuna.de sowie spezielle Tour-Vorschläge, die etwa „Sprachheimaten“ beleuchten, die Kinder Heimat entdecken lassen oder „In der Welt zuhause“ sind. Einen Vorgeschmack auf die kommende Etrusker-Ausstellung gibt das Badische Landesmuseum und stellt Weltkultur im antiken Italien vor.

Im Badischen Kunstverein beschwört der Stuttgarter Künstler Michael Dreyer gesellschaftliche Utopien, Elke Marhöfer & Mikhail Lylov präsentieren Filme und Objekte. Sennerjazz holt die Alpen ins Ständehaus, im Durlacher Pfinzgaumuseum rappen Eiran und Mosaik 76. Im Museum für Literatur ist das deutsch-iranische Geschwisterpaar Zaeri-Esfahani auf Heimatsuche. Texte zu Natur und Heimat liest Schauspielerin Doris Wolters in der Kunsthalle, begleitet wird sie von Florian Heilmann am Klavier.

Multimediale Highlights bietet selbstredend das ZKM. Das interaktive Multiplayer-Spiel „Blinde Kuh“ erfordert Teamwork, beim Instawalk durch die Schau „Hybrid Layers“ können Erlebnisse direkt in den sozialen Netzwerken geteilt werden. In der Städtischen Galerie setzt Georg Schweitzer alias Schorsch raumumspannend auf Ver-Führung der performativen Art durch die Otto-Bartning-Ausstellung. Wer noch Kondition hat, kommt ab 0.30 Uhr in den Innenhof der Stadtmitte, dort lassen „No sugar, no cream“ die Kamuna mit ihrer Mischung aus „Americana“ und Alternative-Country ausklingen. Eintrittsbutton kostet an der Abendkasse 12 Euro, Kinder bis 14 zahlen nichts. -maf-

 

 
 

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