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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 4. August 2017

Kombilösung: Tiefergehendes und neues Baufeld

DAS GEWÖLBE der Innenschale des Tunnels unter der Karl-Friedrich-Straße wird mit Hilfe des Schalwagens betoniert. Foto: KASIG

DAS GEWÖLBE der Innenschale des Tunnels unter der Karl-Friedrich-Straße wird mit Hilfe des Schalwagens betoniert. Foto: KASIG

 

An der Kriegsstraße und an beiden Bahntunneln Fortschritte, Betonage im Fokus

In der Kriegsstraße geht es in die Tiefe: Im Baufeld W2 zwischen Lamm- und Herrenstraße entstehen erste Schlitzwände. Ähnlich wie beim Bau der Haltestellen und des Bahntunnels werden diese beim Umbau der Kriegsstraße zunächst gefertigt, um dann Spundwände zu integrieren, die das Baufeld längs- wie querseitig abdichten.

Wie die Karlsruher Schieneninfrastruktur-Gesellschaft (KASIG) als Bauherrin der Kombilösung weiter erläutert, entsteht so zusammen mit der noch in den Untergrund zu injizierenden Weichgelsohle ein gegen das Grundwasser abgedichtetes U. In dessen Schutz kann der Autotunnel gebaut werden, auf dem später die Gleise zur neuen Trasse ihren Platz finden. Im Baufeld O1 (Ludwig-Erhard-Allee) laufen die Arbeiten an den Leitwänden: Die geben dem Schlitzwandgreifer des Baggers die exakte Richtung für einen senkrechten Schlitz. Mit O4 zwischen Meidingerstraße und Ettlinger Tor wurde ein neues Baufeld eröffnet: Hier schwindet zuerst die Fußgängerunterführung Kreuzstraße. Hat die Kriegsstraße ihre neue Gestalt, wird sie an dieser Stelle einen ebenen Überweg aufweisen.

Unvermindert gehen indes auch die Arbeiten am Stadtbahntunnel weiter. Fortwährend wird beim Rohbau der sieben U-Stationen betoniert. Wände, Zwischenwände, -ebenen entstehen ebenso wie teilweise schon Treppenauf- und -abgänge. Die erste Zwischendecke entsteht unter dem Marktplatz. Im dortigen Gleisdreieck wird ein kleiner Teil des bisher per Stahlträgerdecke abgesicherten Haltestellendeckels betoniert. Die den Deckel mittragende Dreiecks-Stütze bekommt ihre endgültige Stahlbetonhülle.

Die Station Kongresszentrum erhält Bahnsteigsoberflächen, am Durlacher Tor werden die Schotterbegrenzungswände als spätere vordere Bahnsteigkante betoniert. Parallel entstehen Treppenläufe sowie Verbindungs-/Verteilerebenen für den Bahnsteigwechsel der Fahrgäste. Zudem arbeiten Maurer an den Betriebsräumen der Verkehrsbetriebe Karlsruhe und an Aufzugs-Sockelwänden. Oberirdisch soll die stadteinwärts führende Nordseite der Durlacher Allee am Dienstag, 8. August, wieder für den Kfz-Verkehr freigegeben werden. -red-/-mab-

 
 

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