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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 1. September 2017

Partnerstädte: Europa ist selbstverständlich

AUS DEM NETZWERK der Partnerstädte kamen 13 Studierende in die Verwaltung, in der Mitte OB Mentrup und Stadträtin  Noël. Foto: Fränkle

AUS DEM NETZWERK der Partnerstädte kamen 13 Studierende in die Verwaltung, in der Mitte OB Mentrup und Stadträtin Noël. Foto: Fränkle

 

Praktikanten aus sieben Partnerstädten nutzten und genossen ihre Zeit in Karlsruhe

Es waren zwar aus Spargründen nur 13 Praktikanten aus dem Partnerschaftsnetzwerk, die im August wieder Stadt und Verwaltung kennen lernten. Aber die waren restlos begeistert und hatten, so Betreuer Alexander Süß, „in der Gruppe untereinander sehr guten Kontakt“. Gekommen waren sie aus Nancy, deren Partnerstadt Lublin, Nottingham, Krasnodar, Temeswar, Rijeka und erstmalig auch aus dem türkischen Sakarya.

Mit einem Abschiedsessen im Zirkus Maccaroni dankten ihnen OB Dr. Frank Mentrup und Stadträtin Danièle Noël aus Nancy. OB Mentrup: „Sie haben Brücken gebaut wie ihre Vorgänger und tragen sie nun in die Zukunft. Dieses Projekt ist ein wunderbares Beispiel dafür, wie immer wieder neue Freundschaften entstehen“. Noël erinnerte an die deutsch-französischen Anfänge 1973 und versicherte: „Ohne Sie, ohne ihre Motivation würde gar nichts laufen, denn Sie sind immer wieder bereit, sich auf eine neue Mentalität  einzulassen und ihren Horizont zu erweitern.

Wo andere Mauern aufstellen, müssen wir nun im Geist von Respekt, Toleranz und des Teilens  ein Europa bauen, das gerecht und human ist“. Dass das für die 13 selbstverständlich ist, dokumentierten sie mit der künftigen Lehrerin für Deutsch und Englisch aus Krasnodar, Anastasija,  als Chefredakteurin in einer 82-seitigen Praktikantenzeitung. Dort führten sie Interviews, erinnerten an Ausflüge nach Baden-Baden oder Heidelberg, lieferten Übersetzungen ins Badische und  präsentierten sich selbst ebenso wie ihre Städte.

Letzteres bauten sie am Abschiedsabend noch aus, etwa indem Kübra und Elif türkische Küche und mit allen einen Tanz aus ihrer Heimat  vorstellten oder die vier aus Nancy als Überraschung einen Film zeigten, in dem es rasant französisch quer durch Karlsruhe ging. In „die kleine, schöne und grüne Stadt“ wollen sie wie die künftige Architektin Petra aus Rijeka  gerne wieder kommen. -cal-

 
 

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