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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 8. September 2017

Amt für Abfallwirtschaft: Die Stadt fährt elektrisch

UMWELTFREUNDLICH MOBIL: BM Stapf (links), AfA-Akteure und städtische E-Autos. Foto: Fränkle

UMWELTFREUNDLICH MOBIL: BM Stapf (links), AfA-Akteure und städtische E-Autos. Foto: Fränkle

 

Im Jahr 2015 ebnete der Gemeinderat den Weg für den Einstieg der Stadt Karlsruhe in die E-Mobilität. Das Amt für Abfallwirtschaft (AfA) erhielt im Doppelhaushalt 2015/16 beispielsweise zwei Mal 350000 Euro Fahrzeugbeschaffungsbudget für Investitionen. „Dieses Geld haben wir nun sozusagen vervespert“, erläuterte Umweltbürgermeister Klaus Stapf bei einer Pressekonferenz am Mittwoch.

Nun wolle man auch der Öffentlichkeit zeigen, was sich beim etwa 600 Kraftfahrzeuge umfassenden Fuhrpark getan hat. Inzwischen verfügt die Stadt über fünf Elektroautos im Fahrzeugpool, zwei Hybridfahrzeuge und ein Elektrofahrzeug für die Fahrbereitschaft im Rathaus sowie fünf Elektrolastenfahrzeuge für das Friedhofs- und Bestattungsamt. Letztere wurden der Öffentlichkeit bereits vor einiger Zeit präsentiert. Die fünf Elektro-Pkw ersetzen fünf konventionell betriebene Fahrzeuge mit mindestens 15 Jahren auf dem Buckel.

Zudem konnte die Lade-Infrastruktur aufgebaut werden. So verfügt die Stadt über sechs Ladestationen mit einer Leistung von 22 kW im Rathaus-Innenhof, sechs weitere mit einer Leistung von 11 kW in der Ständehaus-Parkgarage sowie zwei Ladepunkte beim AfA. „Zwar ist die Reichweite der E-Fahrzeuge mit 130 Kilometern eher gering, aber für den Stadtverkehr ausreichend“, berichtete Stapf. Sie haben keinerlei CO2-Emission im Betrieb, und die Stadt spart im Vergleich mit fünf neuen Autos etwa 5300 Kilogramm CO2 pro Jahr ein. Nichtsdestotrotz: „Vermeidung ist immer noch umweltfreundlicher als jede alternative Antriebsart“, mahnt Stapf. Das Fahrrad gewinnt also dennoch gegen das E-Mobil. -bea-

 
 

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