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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 15. September 2017

Bundestagswahl: Briefwahl wird immer beliebter

WAHLBRIEFE: Das Briefwahlbüro hat jede Menge Arbeit. Foto: Bastian

WAHLBRIEFE: Das Briefwahlbüro hat jede Menge Arbeit. Foto: Bastian

 

Bereits jetzt neue Rekordzahl / Rote Wahlbriefe rechtzeitig zurückschicken

Auch in Karlsruhe verstärkt sich der Trend zur Briefwahl. Zwölf Tage vor der Bundestagswahl am 24. September haben – Stand Mittwoch, 13. September – schon 47.000 der rund 209.000 Wahlberechtigten der Fächerstadt beim städtischen Wahlamt Briefwahlunterlagen angefordert. Diese Zahl liegt bereits deutlich über der Zahl der Briefwähler bei der Bundestagswahl 2013 insgesamt. Vor vier Jahren hatten 41.200 Karlsruherinnen und Karlsruher per Briefwahl ihre Stimmen abgegeben.

Auf welcher Höhe die Zahl der Briefwähler dieses Mal letztlich liegt, ist allerdings erst am Wahlabend zu ermitteln. Dann findet die Stimmenauszählung ab 18 Uhr – zeitgleich mit der Auszählung der Urnenwahl in den Wahllokalen – zentral in der Gartenhalle statt.

Die Wahlberechtigten, die am 24. September nicht in ihrem Wahllokal an die Urne gehen können, haben bis zum 22. September die Möglichkeit, einen Antrag auf Briefwahl zu stellen. Dies ist unter anderem vor Ort im zentralen Briefwahlbüro der Stadt im Ständehaus in der Ständehausstraße 2 möglich. Dieses hat bis Donnerstag, 21. September, montags bis freitags in der Zeit von 8 bis 17 Uhr geöffnet, am Freitag, 22. September, bis 18 Uhr.

Das Wahlamt weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass Briefwähler bei schriftlicher oder elektronischer Beantragung der entsprechenden Unterlagen die nur noch kurze Frist für die Postzustellung einkalkulieren sollten. Da sämtliche Wahlbriefe am Wahltag bis spätestens 18 Uhr beim Wahlamt vorliegen müssen, sollten Wählerinnen und Wähler, die ihren roten Wahlbrief mit der Post zurückschicken wollen, diesen spätestens kommenden Donnerstag, 21. September, zur Zustellung in den Briefkasten stecken. Weiter empfiehlt das Wahlamt denjenigen, die bisher keine Wahlbenachrichtigung erhalten haben, aber glauben, wahlberechtigt zu sein, sich umgehend mit dem zentralen Briefwahlbüro unter der telefonischen Hotline 133-1250 in Verbindung zu setzen. -trö-

 
 

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