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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 15. September 2017

EinBlick in die Wissenschaft

Neues aus den Karlsruher Hochschulen

Apps für Pretoria
Studierende des Masterstudiengangs Geomatics an der Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft haben gemeinsam mit Studierenden der University of Pretoria Smartphone-Apps für ein Informal Settlement – auch Slum genannt – im Osten der südafrikanischen Hauptstadt entwickelt. Mit einer der Apps können Notrufe abgesetzt werden, wobei die Position mitgesendet wird, eine andere App ermöglicht Nutzern das Anzeigen und Erfassen von Gefährdungen, etwa wilde Müllplätze oder offen liegende Stromkabel.

Molekulare Antennen
Das menschliche Gehirn besteht aus rund hundert Milliarden Nervenzellen. Doch wie finden die Nervenfasern während des Wachstums ihr Zielgebiet? Forscher des Karlsruher Instituts für Technologie haben herausgefunden, dass Sensormoleküle an ihren Enden als Antennen dienen. Mit ihnen empfangen sie Lenkungssignale in Gestalt von Proteinen, die unter anderem auf dem Weg und im Zielgebiet positioniert sind.

Datenschutzwächter
Smart Homes können die Wohnqualität erhöhen, sie bieten aber auch Angriffsflächen für Datendiebe. Wissenschaftler des Forschungszentrums Informatik haben deshalb in einem Kooperationsprojekt ein Gerät entwickelt, das die Datenübertragung kontrolliert. Der Datenschutzwächter ist ein kleiner Kasten, der zwischen Smart Home-Geräten und Router angebracht wird. Nutzer können gewünschte Datenflüsse erlauben und unerwünschte unterbinden. Noch ist das Gerät ein Prototyp, marktreif soll es in ein bis zwei Jahren sein. -res-

 
 

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