Sprung zur Navigation. Sprung zum Inhalt, Sprung zur Suchmaschine

Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 29. September 2017

Märkte: 50 Jahre Großmarkt

IM BLUMENMARKT-TEIL des Großmarkts: (v. l.): Vorstand Trauth, Bürgermeisterin Luczak-Schwarz, Gerhard Hugenschmidt (Präsident Gartenbauverband BW/Hessen). Foto: Knopf

IM BLUMENMARKT-TEIL des Großmarkts: (v. l.): Vorstand Trauth, Bürgermeisterin Luczak-Schwarz, Gerhard Hugenschmidt (Präsident Gartenbauverband BW/Hessen). Foto: Knopf

 

Wo der Handschlag noch gilt / Bürgermeisterin und Marktamtsleiter würdigen Erfolg auf 113.000 Quadratmetern

Er ist, wenn man so will, der Bauch der Fächerstadt. Im Großmarkt am Weinweg bieten Importeure, Großhändler und Erzeuger die komplette Produktpalette an Obst und weiteren Lebensmitteln an. Waren es früher vorwiegend Kartoffeln, Salat und Gemüse, reicht heute die Spanne bis hin zu Exoten wie Papayas, Litschis und anderen Köstlichkeiten. Hinzu kommen Fleisch und Geflügel. Nicht zu vergessen: eine enorme Auswahl an Blumen und Pflanzen aus aller Welt.

Der Markt, einst an der Stelle des Staatstheaters angesiedelt und aus Platzgründen an den Weinweg ausgewichen, feiert dieses Jahr seinen 50. Geburtstag. Vorigen Sonntag wurde dieses Jubiläum mit einem „Tag der offenen Tür“ begangen. Der Großmarkt auf rund 113000 Quadratmetern Fläche, dessen Leben schon in aller Frühe beginnt und den Karlsruher – es sei denn sie sind Gewerbetreibende – normal nicht zu Gesicht bekommt, öffnete sich nun nach außen.

„50 Jahre Großmarkt – ein Grund, stolz zu sein. Ein Ort der Begegnung, wo der Handschlag noch gilt“, sagte Bürgermeisterin Gabriele Luczak-Schwarz. Sie berichtete, dass heutzutage rund 150.000 Tonnen Ware jährlich umgeschlagen wird. Das Areal biete zudem 600 Arbeitsplätze – und: „Wer den Großmarkt einmal kennengelernt hat, den lässt die Atmosphäre nicht mehr los.“

Von „einer echten Erfolgsgeschichte“, sprach Marktamtsleiter Armin Baumbusch. Über die Historie des Blumengroßmarkts auf dem Gelände informierte Felix Trauth, Vorstandsvorsitzender des Blumengroßmarkts Karlsruhe. Der Markt gedieh so gut, dass bereits 1972 ein Erweiterungsbau notwendig wurde. Neben dem Blumenhandel spielten der Floristikbedarf und die Nachbarschaft zu den Gemüsehändlern eine große Rolle als regionales Versorgungszentrum. „Besten Dank für die gute Zusammenarbeit mit der Stadt, dem Marktamt und den Händlern“, konstatierte Trauth. -voko-

 
 

Zur Übersicht der Wochenausgabe