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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 29. September 2017

Radverkehr: Karlsruhe hat weitere Fahrradstraße

VORRECHT FÜR RADLER: Bürgermeister Obert und Burkard (Bürgerverein Weststadt) beobachten letzte Arbeiten. Foto: Bastian

VORRECHT FÜR RADLER: Bürgermeister Obert und Burkard (Bürgerverein Weststadt) beobachten letzte Arbeiten. Foto: Bastian

 

Das Dutzend wie geplant vollgemacht hat die Fächerstadt mit den nun fertigen parallelen Erschließungsfahrbahnen der Kaiserallee: letzte Maßnahme eines Pakets zwölf neuer Fahrradstraßen, die in den vergangenen beiden Jahren eingerichtet wurden. Mit der offiziellen Freigabe für Radler setzte die Stadt zudem ihren Schlusspunkt unter die diesjährigen Aktionen im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche.

Autofahrern bleibt ja die eigentliche Kaiserallee, sie sind aber auch in der neuen Radstraße geduldet, dürfen mit „mäßiger Geschwindigkeit“ mitrollen. Radfahrer dürfen nebeneinander fahren. Das allgemeine Rücksichtsgebot sei dabei nicht ausgehebelt, betonte Dr. Björn Weiße, Leiter des Ordnungs- und Bürgeramts, beim Vor-Ort-Termin. Wenn das alle berücksichtigen, „dann kommen wir auch gut miteinander aus“. Vor 20 Jahren rückte die Novelle der Straßenverkehrsordnung erstmals die Radler in den Fokus und erlaubte die Einrichtung von Fahrradstraßen.

Dies und andere Radfördermaßnahmen brachten zuletzt spürbar mehr Radler auf Karlsruhes Straßen. Zwischen 2002 und 2012 stieg der Radverkehrsanteils von 16 auf 25 Prozent – zu Lasten des Kfz-Verkehrs. Davon profitiert auch die Stadtluft, ist sich Bürgermeister Michael Obert sicher. Derzeit seien die in der Karlsruher Innenstadt gemessenen Stickstoffdioxid-Belastungen rückläufig. Als Anregung nahm die Verwaltung vom Bürgervereinsvorsitzenden der Weststadt, Marcus Burkard, die Frage mit, ob der Fußgängerübergang über die Kaiserallee auf Höhe der Schillerstraße auch als Fahrradüberweg geschaffen werden kann. -rie-

 
 

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