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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 27. Januar 2017

Kultur: Auf besondere „art“

FÜR JEDEN ETWAS: Die „art“ deckt ein breites Kunstspektrum ab und hat mit ihrem Konzept vor allem private Sammler im Blick. Foto: KMK/Rösner

FÜR JEDEN ETWAS: Die „art“ deckt ein breites Kunstspektrum ab und hat mit ihrem Konzept vor allem private Sammler im Blick. Foto: KMK/Rösner

TOMI UNGERERES „Ballerina“ ist ein Objekt aus Fundstücken. Foto: pr

TOMI UNGERERES „Ballerina“ ist ein Objekt aus Fundstücken. Foto: pr

 

Katalog zur 14. Kunstschau / Sammlung Würth mit Tomi Ungerer

„Entdecken. Lieben. Sammeln." lautet der Slogan, unter dem sich vom 16. bis 19. Februar 211 Galerien aus zwölf Ländern bei der „art“ in vier Ausstellungshallen der Karlsruher Messe in Rheinstetten präsentieren.

Bei ihrer 14. Ausgabe richtet die Kunstschau ihren Blick nach Frankreich: 13 Galerien aus dem Nachbarland sind vertreten. Außerdem widmet sich die Sonderausstellung der Sammlung Würth dem französischen Künstler Tomi Ungerer, eine zweite mit dem Titel „Retour de Paris“ zeigt Arbeiten baden-württembergischer Stipendiaten, die in den vergangenen 30 Jahren während ihres halbjährigen Aufenthalts in der französischen Metropole entstanden.

Längst ist die „art“ im Kunstbetrieb mehr Schwergewicht denn Neuling. Die Art der „art“ mit ihrer dialogischen Präsentation von Klassischer Moderne und Gegenwartskunst sei verantwortlich für den anhaltenden Erfolg, unterstrich Messechefin Britta Wirtz bei der Pressekonferenz zur Katalogpräsentation in der Städtischen Galerie. Die Karlsruher Verkaufsschau sei geerdet und nicht elitär, sie jage weder Trends noch Stars nach und biete eine „Willkommenskultur für alle am Kunstbetrieb Beteiligten“. Und mit Kurator und Projektleiter Ewald Schrade organisiert das Spektakel ein Galerist. Als Kollege wisse er, „wo der Schuh drückt“ und vermeide, „worüber ich mich selbst bei anderen Messen ärgere“. Hinzu komme laut Schrade mit den „säulenfreien, von Tageslicht gefluteten Hallen“ ein großzügiges Ausstellungsambiente, das der Kunst eine „ideale Plattform“ offeriere.

Zum zehnten Mal jährt sich 2017 die Verleihung des art-Karlsruhe-Preises. Aus den aktuell 193 One-Artist-Shows wählt eine Jury die überzeugendste Darbietung und zeichnet einen Künstler und seinen Galeristen gleichermaßen aus. Das Land Baden-Württemberg und die Stadt Karlsruhe stellen gemeinsam 15 000 Euro zur Verfügung, um die Arbeiten des Preisträgers für die mittlerweile 38 Werke umfassende Kollektion der Städtischen Galerie zu kaufen. Wer sich auf die „art“ vorbereiten will, kann sich jetzt schon in das Katalog-Doppel (Messe und One-Artist-Shows) zu 25 Euro vertiefen. Detaillierte Informationen gibt es im Internet auf www.art-karlsruhe.de. -maf-

 
 

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