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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 6. Oktober 2017

Krasnodar: Viele Projekte auf Weg gebracht

 

Um Jugendbegegnungen, Kulturaustausch und Wirtschaft ging es in Krasnodar für städtische Fachleute. Die Mitarbeitenden des Stadtjugendausschusses etwa bereiteten Projekte für 2018 vor. Ist doch die Begegnung zwischen den Jugendlichen seit bald 40 Jahren ein zentraler Baustein.

1979 war die erste Gruppe aus Krasnodar in Karlsruhe, 1980 lief der erste Gegenbesuch. Seitdem haben "weit mehr als 1000 Jugendliche teilgenommen", so die eher vorsichtige Schätzung von Jack Herbst. Hinzu komme der Fachkräfte- und Praktikantenaustausch. "Wir haben gerade Projekte wie das Jugendforum oder auch ein Medienprojekt festgezurrt", sagt er und freut sich darüber, dass das erste trilaterale Projekt von Jugendlichen ist: "Es geht um Menschen- und Grundrechte ".

Vieles stieß auch Kulturamtsleiterin Susanne Asche mit verschiedenen Einrichtungen in Krasnodar an. So will man Kontakte zwischen den Jugendkunstschulen sondieren, die Teilnahme an einem internationalen Musik-Wettbewerb 2018 in Krasnodar vorbereiten und Gemeinsames bei den Europäischen Kulturtagen vorantreiben. Für OB-Mentrup, die IHK-Vertreter und Tilman Pfannkuch ging es in die 2015 eröffnete Messe. Mit 36000 Quadratmetern Hallenfläche und 18000 Quadratmetern im außen ist die "Expograd-Yug" das größte Messegelände Südrusslands - etwa für die internationale Agrarmesse mit rund 680 Ausstellern. Wirtschaftsgespräche führten OB Mentrup und die IHK-Vertreter auch mit Repräsentanten der Provinz Kuban.

Eindruck hinterließen die Sporteinrichtungen bei Joachim Frisch, Schul- und Sportamt, und Oliver Sternagel, Bädergesellschaft - vor allem die neue "Sportstadt". Eine Basketball-Halle für 8000 Zuschauer, zwei Eishockey-Hallen und über ein Dutzend weitere, je für eine spezielle Sportart - und eine Schwimmhalle mit zwei 50-Meter-Becken haben durchaus Neid aufkommen lassen. -bw-

 
 

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