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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 6. Oktober 2017

Kombilösung: Südabzweig und U-Stationen der Kaiserstraße nehmen Gestalt an

 

Weniger Druck im Tunnel

Der Tunnelbau unter der Karl-Friedrich-Straße ist vor allem wegen des Arbeitens bei Überdruck - geboten ob des nahen Grundwasserspiegels - ein besonders herausfordernder und viel beachteter.

Mit dem Voranschreiten - so sind die Betonarbeiten der Aufweitungstrompete unter dem Landgraben abgeschlossen und sechs der 21 Innenschalblöcke im weiteren Verlauf betoniert - verringert nun die Druckluftanlage sukzessive den Arbeitsdruck. Gegenwärtig liegt er noch bei 0,3 Bar, was den Verhältnissen in drei Metern Wassertiefe entspricht. Wie die Karlsruher Schieneninfrastruktur-Gesellschaft (KASIG) als Bauherrin der Kombilösung weiter erklärt, wurden Kernbohrungen als erste Maßnahme zum Rückbau der eigenen Schleusenanlage durchführt. Zwischen den so entstandenen Löchern wird die Betonwand mittels einer Umlaufseilsäge zerteilt. Auf der Rückseite der Wand montierte Stahlprofile verhindern das Entweichen der Druckluft. Erst, wenn diese gar nicht mehr benötigt wird, erfolgt der abschließende Rückbau des Schleusenbauwerks.

In der Ettlinger Straße haben indes Arbeiten zur Herstellung der endgültigen Oberfläche der stadteinwärts führenden Fahrbahn und des Gehwegs begonnen. Auch am Treppenzugang für die unterirdische Haltestelle Kongresszentrum geht es weiter. Stationswände sind in den Haltestellen Europaplatz, Lammstraße und Kronenplatz dran, Bahnsteigplatten am Durlacher Tor.

Beim Umbau der Kriegsstraße wurden die Schlitzwandarbeiten im Baufeld W2 zwischen Lamm- und Ritterstraße beendet. Nun beginnt hier der Aushub. Parallel erfolgen bereits erste Arbeiten für die Sohle, den Tunnelboden - zur Abdichtung der Grube gegen das Grundwasser. Im Baufeld O4 (zwischen Meidingerstraße und Ettlinger Tor) brechen Kombi-Bauer die ehemalige Fußgängerführung Kreuzstraße unter der Kriegsstraße ab. -red-/-mab-

 
 

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