Sprung zur Navigation. Sprung zum Inhalt, Sprung zur Suchmaschine

Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 6. Oktober 2017

KSC: Wichtiger Schritt für den Wildpark

IDEALE BEDINGUNGEN übergab OB Mentrup (l.) KSC-Präsident Wellenreuther mit dem neuen Kunstrasenplatz - vielleicht schon hilfreich bis zum wichtigen Heimspiel am 14. Oktober gegen Würzburg. Foto: jodo

IDEALE BEDINGUNGEN übergab OB Mentrup (l.) KSC-Präsident Wellenreuther mit dem neuen Kunstrasenplatz - vielleicht schon hilfreich bis zum wichtigen Heimspiel am 14. Oktober gegen Würzburg. Foto: jodo

 

Neuer Kunstrasen-Trainingsplatz begeistert / Mit Fertigstellung können Maßnahmen bis zum eigentlichen Stadionbau folgen

"Ein erster wichtiger Schritt" (Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup), "das erste sichtbare Zeichen" (KSC-Präsident Ingo Wellenreuther): Beide Repräsentanten der entscheidenden Akteure Stadt und Verein waren am Montag froh, dem Wildpark-Projekt mit der Übergabe des ersten neuen Trainingsplatzes Leben einhauchen zu können.

Dies ist erst der Anfang", betonte Mentrup und erklärte beim symbolischen Akt vor Medien die Folgekette: Dieser Platz 8.5 ersetzt, für rund eine Million Euro mit Kunstrasen-Spielfeld der neuesten Generation, Flutlicht und Beregnungsanlage sowie Drainage zum Wasserablauf versehen, Platz drei. Letzterer weicht der neuen Spielstätte der zweiten Mannschaft (2,2 Millionen). Baubeginn dafür soll laut Mentrup kommenden Montag und die Fertigstellung nächsten Februar sein. Dann geht es nach Möglichkeit auch "ernsthaft und konkret" voran im Sinne des Tribüne für Tribüne am bisherigen Ort vorgesehenen Neubaus des Wildpark-Stadions, hofft Wellenreuther. Dazu soll zum Jahreswechsel die Entscheidung für einen Bieter gefallen sein.

Teil der essenziellen Infrastruktur und eines unabhängig von der Stadionfrage dringend gebotenen Sicherheitskonzepts ist die künftige Trennung der Fanlager. Dort, wo jetzt der KSC II seine Partien austrägt, soll das Gästeparken für bis zu 40 Busse realisiert werden. Zwischen dieser Fläche und dem mit allgemeiner Begeisterung angenommenen modernen Trainingsplatz soll es zwei kleinere Plätze geben: Deren Gestalt und Nutzen richtet sich danach, was das eigens durch den städtischen Kauf von Landesbesitz erweiterte Areal zulässt. Das Großprojekt mit einem Gesamtvolumen von gut 100 Millionen Euro kommt in Bewegung, das ist spür- und sichtbar.

Vielleicht muss die Einfriedung des Kunstrasen-Spielfelds noch erhöht werden, merkte der KSC-Präsident besorgt an. Es gebe Hinweise auf (versuchten) unbefugten Zutritt. "Rasen für Profis" und "Profis für Rasen", heißt es auf einem Schild des betrauten Unternehmens, ein Experte. Die Federführung beim Planen und Errichten des Platzes hatte das städtische Tiefbauamt.

Junioren betrieben beim Termin ein Trainingsspiel, andernorts stemmten Spieler Gewichte, einige übten Torschüsse, weitere fuhren gerade mit dem Rad auf das Gelände. Kontrolle, Kraft, Ausdauer und mehr braucht es für den Erfolg - bei Bau und Spiel. -mab-

 

 
 

Zur Übersicht der Wochenausgabe