Sprung zur Navigation. Sprung zum Inhalt, Sprung zur Suchmaschine

Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 13. Oktober 2017

Kombilösung: Europaplatz holt auf

ZUNÄCHST WICHTIG, NUN ÜBERFLÜSSIG: Die Primärstützen unter dem Europaplatz können weichen, ihr Abbau hat begonnen. Foto: KASIG

ZUNÄCHST WICHTIG, NUN ÜBERFLÜSSIG: Die Primärstützen unter dem Europaplatz können weichen, ihr Abbau hat begonnen. Foto: KASIG

 

Innenwände können nun weitere U-Stationsdecke tragen

Bei den Rohbauarbeiten in den insgesamt sieben künftigen unterirdischen Haltestellen der Kombilösung schließt der Europaplatz nach Bewältigung mehrerer Hindernisse und Herausforderungen immer mehr auf: Auch dort werden jetzt Primärstützen, die einen Teil der Last des Haltestellendeckels trugen, abgebrochen. Ihre stützende Funktion wird sukzessive, wie bereits unter dem Durlacher Tor oder unter dem Marktplatz, durch zwischenzeitlich hochgezogene Innenwände ersetzt.

Das erklärt die Karlsruher Schieneninfrastruktur-Gesellschaft in ihrem Wochenbericht und -ausblick als Bauherrin der Kombilösung. Und weiter: Unter dem Europaplatz werden nur noch Innen- oder Zwischenwände gefertigt. Sie nehmen beispielsweise Treppenhäuser und Rolltreppen oder auch Betriebsräume auf.

Fortschritte sind auch für die anderen Haltestellen unter der Kaiserstraße und am Ettlinger Tor zu verzeichnen. Unter der Karl-Friedrich-Straße wächst das Gewölbe der Innenschale des kleinen Tunnels abschnittsweise weiter, in der Ettlinger Straße kehrt allmählich die Oberflächengestalt zurück. Müssen Verkehrsteilnehmer, nicht zuletzt Fußgänger, aktuell noch teils Zäune umgehen, sollen die Spuren für stadtein- und -auswärts verkehrende Kraftfahrzeuge sowie Radspuren und Gehwege ab Spätherbst offen nutzbar sein. Mehr Info zum aktuellen Baugeschehen gibt es auf diekombiloesung.de. -red-/-mab-

 
 

Zur Übersicht der Wochenausgabe