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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 13. Oktober 2017

Stimmen aus dem Gemeinderat: KULT: KULT für Theater-Umbau

Michael Haug, KULT-Stadtrat

Michael Haug, KULT-Stadtrat

 

Das Land als Betreiber und die Stadt als Ko-Geldgeber müssen das Staatstheater sanieren und umbauen: Verschleiß eines halben Jahrhunderts, rechtliche Gründe (wie Arbeits- und Brandschutz) und fehlende Flächen erzwingen dies. Viele Räume für technisches Personal, Künstler und für die BesucherInnen sind so nicht mehr zulässig. Die Aufsichtsbehörden drohen (vergleiche Europahalle).

Wir von KULT halten daher die Maßnahmen für unverzichtbar. Und wir wollen die Funktionalität des Theaters steigern. Im Haus fehlt es insbesondere an Probebühnen. Dazu braucht es einen Neubauteil für Schauspiel und für das junge Staatstheater, das derzeit in der „Insel“ bei der Gartenschule sitzt. Nicht zu vergessen: Das Theater soll lebendiger Anlaufpunkt für Citybesucher auch tagsüber sein.

Diese Ziele setzt der Siegerentwurf des Wettbewerbs so um, dass sich im laufenden Betrieb dann auch Kostensenkungen ergeben werden. Dabei verbessert sich die Situation für das Personal, dem Hindernisse und lange Wege erspart werden und auch für Besucher, etwa durch barrierefrei erreichbare Sitzplätze.
Der Gemeinderat entschied daher mit unseren Stimmen pro Modernisierung und Erweiterung des Gebäudes. KULT ist wichtig: Das Staatstheater muss in den nächsten Jahrzehnten bestens arbeiten können. Nur mit Investitionen in die Zukunft bleibt Karlsruhe ein Garant für ein herausragendes kulturelles Erlebnis und seine Strahlkraft über die Region hinaus erhalten.

Für Kostentreue beim Bau wird ein ständiges Controlling sorgen. Für mich und meine Fraktion ist aber auch klar: Sparen am Sozialen oder an sonstiger Kultur wird es im Zuge der Sanierung des Staatstheaters mit KULT nicht geben!

Michael Haug, KULT-Stadtrat

 
 

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