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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 10. November 2017

Kriegsgräberfürsorge: Gegen das Vergessen

SAMMELTEN SPENDEN für die Kriegstoten-Versorgung und die Jugendarbeit des VDK: Vertreter aus Politik und Gesellschaft. Foto: Fränkle

SAMMELTEN SPENDEN für die Kriegstoten-Versorgung und die Jugendarbeit des VDK: Vertreter aus Politik und Gesellschaft. Foto: Fränkle

 

Prominente unterstützten jährliche Sammlung des VDK

Auch 72 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs mit seinen Abermillionen Toten birgt der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge (VDK) neben vielen anderen Aufgaben wie jedes Jahr zehntausende Gefallene. In seiner Obhut liegen rund drei Millionen Kriegstote. Zugleich engagiert er sich für die Jugend und deren Bildung.

Dieses Jahr rückt der VDK die Zukunft des Kontinents in den Fokus: „Europa ist mehr als eine Wirtschaftsunion – eine Idee, die für Frieden steht“, mahnte der Geschäftsführer des Bezirksverbands Nordbaden, Volker Schütze, am Dienstag vor prominenten Spendensammlern. Dann stattete er Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup, Stadträtin Karin Wiedemann und mehrere Stadträte, Vertreter von Institutionen wie Sozialverband VdK und Bundeswehr(-Reserve) mit Sammelbüchsen aus. Zu gut 70 Prozent finanziert der VDK seine Arbeit über Beiträge und Spenden. Die noch bis zum Volkstrauertrag, 19. November, laufende Haus- und Straßensammlung ist also essenziell. Knapp 100 Jahre nach Ende des Ersten Weltkriegs verteilte Schütze auch Anstecker in Gestalt einer Vergissmeinnicht-Blüte. -mab-

 
 

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