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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 10. November 2017

Radverkehr: Fokus auf drei Korridore

RVMO kann Machbarkeit von Radschnellwegen prüfen lassen

Wo und wie Radschnellverbindungen machbar sind, kann der Regionalverband Mittlerer Oberrhein (RVMO) von einem Gutachterbüro prüfen lassen. Voraussetzung dafür war die jüngst erteilte Zusage des Regierungspräsidiums Karlsruhe, achtzig Prozent der Kosten einer Machbarkeitsstudie zu übernehmen.

Gegenstand der Untersuchung sind laut Zuwendungsbescheid drei Korridore: Zwei verlaufen in Nord-Süd-Richtung, zwischen Ettlingen und Bruchsal (über Karlsruhe und Stutensee) einerseits, andererseits zwischen Leopoldshafen und Bühl bis zur südlichen Regionsgrenze (über Baden-Baden-Oos, Rastatt und Karlsruhe). Im Bereich der Stadt Karlsruhe sollen diese Routen  zusammen  mit  einer weiteren Ost-West-Verbindung einen Radring bilden. Entsprechend erstreckt sich der dritte Untersuchungsraum auf eine Länge von 25 Kilometern von Pfinztal über Karlsruhe bis an den Rhein.

„Dass es dort einmal weitergehen muss, ist nahezu selbstredend“, erklärt Gerd Hager, Direktor des RVMO, und verweist auf positive Signale südpfälzischer Nachbarn. Schnellstraßen für Radler, lang und breit genug, möglichst kreuzungsfrei, sollen unter anderem Pendlern den Umstieg erleichtern. -red-

 
 

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