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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 10. November 2017

Wirtschaftsförderung: Firmen auf Weg nach Indien helfen

KARLSRUHES INDIA BOARD und das Büro in Pune wurden jüngst durch Baden-Badens Wirtschaftsförderung und das Energieforum verstärkt. Foto: jowapress.de

KARLSRUHES INDIA BOARD und das Büro in Pune wurden jüngst durch Baden-Badens Wirtschaftsförderung und das Energieforum verstärkt. Foto: jowapress.de

 

In einem Expertenworkshop ging es unlängst im Rahmen der SmarterCity-Initiative der städtischen Wirtschaftsförderung um das Thema „Markteintritt in Indien“. Der Subkontinent mit rund 1,3 Milliarden Einwohnern bietet deutschen Firmen und Forschungseinrichtungen – auch, durchaus gerade aus der anerkannten Region Karlsruhe – immense Geschäfts- und Kooperationschancen.

„Besonders in den Bereichen Digitalisierung und Smart Cities setzt die Regierung (von Premierminister Narendra Modi) auf radikale Transformationsprozesse“, erklärte Simone Pflieger von der Wirtschaftsförderung: „Dabei ist Know-How aus aller Welt gefragt – hier können wir anknüpfen.“

Ob IT-, Automotive-, Energy- oder Nanotechnology-Cluster – Felder, in denen Karlsruhe stark aufgestellt ist. Da kleine und mittelständische Unternehmen aber oftmals bei der konkreten Planung eines Markteintritts von bürokratischen Hürden und unternehmerischen Risiken abgeschreckt werden, lag hier der konkrete Ansatzpunkt der Wirtschaftsförderung. Denn ein großes Plus ist die exzellente Vernetzung über das Karlsruher „India Board“, das interessierten Firmen konkrete praktische Hilfestellungen liefern kann. Kein Wunder, dass im Expertenworkshop – unter anderem mit Vorträgen von Frank Dsouza und Aabha Lekhak von „PWC Mumbai“ sowie Burkhard Wiegert von „Dr. Wamser + Batra“ – die Themen Finanzierung und praktische Umsetzung, Steuerwesen oder auch praktische Erfahrungen rund um Fallstricke bei Kooperationen stark im Fokus standen.

Die Wirtschaftsförderung Karlsruhe stellte den an Indien interessierten kleinen und mittelständischen Unternehmen sowie Institutionen Expertenwissen aus erster Hand zur Verfügung, um ihre Schritte nach Indien zu erleichtern – durch Antworten auf konkrete Fragen. Ob „Schritt für Schritt-Anleitungen“, „Best Practice-Beispiele“ oder rund um „Chalta Hai“, die indische Einstellung, die man (aus dem Hindi) durchaus übersetzen kann mit „es geht“, „es reicht“ oder „irgendetwas wird schon gehen“. Pflieger: „Auch damit haben deutsche Firmen oft in Indien zu kämpfen.“ - jow-

 
 

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