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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 17. November 2017

Bürgergemeinschaft Durlach und Aue: Veränderungen als Chancen nutzen

INNOVATION UND WACHSTUM: Für die „RaumFabrik Durlach“ entstehen Erweiterungsbauten Richtung Grünzone und Turmberg. Foto: Fränkle

INNOVATION UND WACHSTUM: Für die „RaumFabrik Durlach“ entstehen Erweiterungsbauten Richtung Grünzone und Turmberg. Foto: Fränkle

 

OB skizziert Entwicklung von Durlach und Aue / Bügda feiert 125-jähriges Bestehen

Die Bürgergemeinschaft Durlach und Aue (Bügda) baue „als unabhängiges Sprachrohr Brücken“, brachte Vorsitzender Christian Sturm beim Herbstempfang zum 125-jährigen Bestehen die Rolle der Bügda „als Mittler zwischen Bürgern und Verwaltung“ auf den Punkt. Und Ortsvorsteherin Alexandra Ries unterstrich im vollbesetzten Festsaal der Karlsburg den engen Schulterschluss der Gemeinschaft mit dem Ortschaftsrat bei der Aufgabe, „für die Menschen einzutreten, die hier leben“.

Den Menschen, die in Durlach und Aue leben und dem Stadtteil selbst, stellte OB Dr. Frank Mentrup in seiner Festrede überaus gute Noten aus. Die Durlacher hätten sei jeher versucht, gesellschaftliche und wirtschaftliche Veränderungen „als Chance zu begreifen und als solche beherzt anzugehen“. So habe der einst bedeutende Industriestandort den Übergang ins Zeitalter der Informationstechnologie hervorragend gemeistert.

Auf dem Gelände der Badischen Maschinenfabrik Durlach seien zwei erfolgreiche Gründerzentren mit etwa 80 Start-up-Unternehmen entstanden. Und auf dem Industrieareal des ebenfalls früheren Global Players Gritzner/Pfaff hätten in der auf Initiative von zehn Geschäftsleuten gegründeten „RaumFabrik Durlach“ 50 Firmen mit 1.200 Mitarbeitern ihre Räume bezogen. Weitere Erweiterungsbauten entstünden derzeit Richtung Grünzone und Turmberg.

Mentrup nannte auch den neuen Campus der Fiducia/GAD oder den im Frühjahr 2019 bezugsfertigen Hauptsitz von dm als Beispiele für Innovation und Wachstum.
Durlach sei als Wohnstandort äußerst beliebt, hinke aber beim Bevölkerungswachstum der Gesamtstadt hinterher, machte der OB dafür „beim Wohnraum einen Engpass beim Angebot“ verantwortlich.

Abhilfe dafür sollen Neubaugebiete wie am Oberen Säuterich, in dessen Rahmenplanverfahren die Stadt die Bürger einbinde, und „Unten am Grötzinger Weg“ auf heutigen Sportflächen schaffen. Letzteres setze als Vorhaben die Realisierung des „Sport- und Freizeitparks Untere Hub“ voraus. In Sachen Planungen für diesen „Park“ um das Gelände der Turnerschaft Durlach, in den dann ASV, DJK und TC Durlach umziehen, steht Ende November eine Zwischenpräsentation auf dem Programm. -trö-

 
 

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