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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 17. November 2017

Kinderrechte: Jüngste stark machen

KREATIV: Diese jungen Herren verzierten am Unicef-Stand gut gelaunt Tragetaschen mit ihren Malereien beim Kinderrechtefest im Tollhaus. Foto: Knopf

KREATIV: Diese jungen Herren verzierten am Unicef-Stand gut gelaunt Tragetaschen mit ihren Malereien beim Kinderrechtefest im Tollhaus. Foto: Knopf

 

Jonglage, Malen, Akrobatik, Infos bei Kinderrechtefest

Auch in diesem Jahr ging das Kinderrechtsfest unter dem Motto „Spiel mit“ im Tollhaus über die Bühne. Anlass ist die Erinnerung an die UN-Kinderrechtskonvention, die im November 1989 verabschiedet wurde.

Musik-Kita, Burundi-Kids, das städtische Kinderbüro, Junior-Slow-Food, Stadtjugendausschuss (mit Mobi-Bus), Kinderschutzbund und viele weitere Initiativen informierten über ihre Projekte. Für den Nachwuchs gab es reichlich Mitmach-Aktionen. Ob Trampolinspringen, Balance-Übungen, Akrobatik oder Jonglage – beim Zirkus Maccaroni war reichlich Action angesagt.

Zudem hatten die Kinder die Möglichkeit, ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen. Reyhan und Ipek (beide neun) malten Blumen und ein Haus mit Regenbogen. Die Viertklässlerin Elif pinselte gar gekonnt das Logo des Kinderschutzbundes auf Papier. Betreut wurden sie dabei von Sozialarbeiterin Sevinc Sönmez und Künstler Sükrü Kilinc. „Wir möchten die Menschen für die Rechte von Kindern sensibilisieren“, sagte Viktoria Bösch vom Unicef-Stand.

Bestens informiert war Maxime (11) im blauen Unicef-Shirt: „Kinder haben ein Recht auf Bildung, Recht auf Spielen und das Recht, nicht ausgebeutet zu werden“, wusste der Schüler und betonte zugleich wie wichtig psychologische Hilfe für Kinder in Krisengebieten und Flüchtlingslagern sei. Mit von der Partie bei dem Fest war wie gewohnt Bürgermeister Martin Lenz. Der sprach von einem wichtigen Signal für die kinderfreundliche Stadt Karlsruhe und zeigte beim Zirkus Maccaroni unter viel Applaus gar sein Künste am Trapez. -voko- 

 
 

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