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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 17. November 2017

Kultur: Facetten von Liebe und Zerstörung

ERFOLGSPRODUKTION SEMELE: Einer der Höhepunkte der letztjährigen Jubiläumsfestspiele steht auch bei den Händel-Festspielen 2018 auf dem Spielplan. Foto: Staatstheater/Falk von Traubenberg

ERFOLGSPRODUKTION SEMELE: Einer der Höhepunkte der letztjährigen Jubiläumsfestspiele steht auch bei den Händel-Festspielen 2018 auf dem Spielplan. Foto: Staatstheater/Falk von Traubenberg

 

Händel-Festspiele 2018 beginnen am 16. Februar / Neuinszenierung von „Alcina“

Die Pressekonferenz zu den 41. Internationalen Händel-Festspielen ist für Peter Spuhler, Generalintendant des Badischen Staatstheaters die schönste des Theaterjahres, falle sie doch in die Vorweihnachtszeit. Und da lasse sich hinter jedem Türchen des imaginären Händel-Weihnachtskalenders etwas entdecken, auf das man sich freuen dürfe.

Vom 16. Februar bis 2. März spiegelt das Karlsruher Barockfestival alle bittersüßen Facetten von „Liebe und Zerstörung“ und blickt zurück auf die Anfangszeit der Festspielgeschichte. Mit dem Drama um die mächtige Zauberin „Alcina“, die durch die Liebe ihre Macht verliert, setzt Operndirektor Michael Fichtenholz auf einen Stoff, der die Händeltage 1978 eröffnete.

Keine Wiederaufnahme, sondern eine „ebenso elegante wie poetische Neuinszenierung“ des jungen Regie-Teams um James Darrah, das für Fichtenholz „die Zukunft der Barockmusik repräsentiert“. Darrah hat Erfahrung mit Händels Repertoire und verbindet in seinem Werk Gesang, Choreographie, Personenregie, Video und ästhetische Bilder. Dirigent ist Andreas Spering. Die Besetzung vereint Festivalerfahrene wie Layla Claire, die ihr Händel-Debüt 2016 als Tusnelda in Arminio feierte, und den Norweger David Hansen mit Nachwuchstalenten am Beginn ihrer Karriere.

Auf dem Spielplan stehen weiter die letztjährige Erfolgsproduktion Semele, aber auch Konzertprogramme mit den Countertenören Valer Sabadus und Franco Fagioli, ein ökumenischer Gottesdienst oder der Festabend mit den Deutschen Händel-Solisten. Die dreiteilige Reihe „Abendsterne“ in Karlsruher Kirchen hebt verborgene Schätze, bietet Musik für Königinnen und weckt Barockgeister. Tickets für das „kulturelle Schaufenster der Stadt und des Landes“ (Spuhler) sind per E-Mail erhältlich (kartenservice@staatstheater.karls-ruhe.de), ebenso unter der Telefonnummer 933333 oder montags bis freitags von 10 bis 18.30 Uhr, samstags bis 13 Uhr direkt an der Theaterkasse. -maf-

 
 

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