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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 17. November 2017

Spenden: „Ungemein hilfreich“

EINE SPENDE über 50.000 in Summe übergab Marschall (Werner-Stober-Stiftung, m.) an vier Verbände und die Stadt (r., BM Lenz).  Foto: Knopf

EINE SPENDE über 50.000 in Summe übergab Marschall (Werner-Stober-Stiftung, m.) an vier Verbände und die Stadt (r., BM Lenz). Foto: Knopf

 

Stober-Spende kommt bedürftigen Senioren zugute

Ob die neue Brille, Medikamente oder Heizkosten – viele Menschen mit einer kleinen Rente können lebensnotwendige Dinge nicht mehr bezahlen. Altersarmut betrifft immer mehr Menschen, auch in der Region Karlsruhe. Hier setzt die Werner-Stober-Stiftung an. Kürzlich übergaben Repräsentanten in der AWO-Geschäftsstelle Südstadt-Ost eine Spende in Höhe von 50.000 Euro an vier Wohlfahrtsverbände sowie die Stadt Karlsruhe.

Bereits seit mehr als 25 Jahren unterstützt die Stiftung die freie Wohlfahrtspflege in Karlsruhe und der Region bei ihrer Arbeit mit hilfsbedürftigen, älteren Menschen. In den Genuss von jeweils 10.000 Euro kamen neben der Stadt die AWO, die Caritas, das Diakonische Werk und der Paritätische Kreisverband. „Ich schätzte die Kontinuität, mit der die Werner-Stober-Stiftung schon seit vielen Jahren Karlsruher Senioren und Seniorinnen eine soziale und gesellschaftliche Teilhabe ermöglicht“, betonte Bürgermeister und Sozialdezernent Martin Lenz bei der Übergabe.

Das unterstrich Gustav Holzwarth, Geschäftsführer der AWO Karlsruhe: „Diese unbürokratische und individuelle Hilfe für ältere Menschen ist ungemein hilfreich.“ Christine Ettwein-Friehs vom Diakonischen Werk erklärte, gerade viele ältere Benachteiligte müssten erst eine Hemmschwelle überwinden, um Hilfen anzunehmen. Ulrike Sinner (Paritätischer Wohlfahrtsverband) machte indes deutlich, die Nachfrage sei hoch und die Spende definitiv zum rechten Zeitpunkt angelangt. Horst Marschall, Vorstand der Werner-Stober-Stiftung, freute sich wiederum, „dass die Spende genau dort hinkommt, wo sie dringend gebraucht wird“. -voko-

 
 

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