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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 24. November 2017

Gemeinderat: Stadt bündelt Kräfte

Gemeinderat beschließt neue Marketing-Struktur

Die Weihnachtsstadt 2017 ist die letzte Veranstaltung unter Feder-führung der Stadtmarketing GmbH. Die städtische Tochter wird zum Jahresende aufgelöst, das Marketing der Stadt zum 1. Januar 2018 neu geordnet.

Die bisherigen Auf-gaben der Stadtmarketing GmbH übernehmen die beiden Gesell-schaften Karlsruhe Event GmbH (KEG) und Karlsruhe Tourismus GmbH (KTG) sowie die Stadt selbst. Den Grundsatzbeschluss dazu hatte der Gemeinderat bereits im Juli gefasst. Jetzt brachten die Stadträtinnen und Stadträte auf ihrer jüngsten Plenarsitzung bei drei Enthaltungen die künftige Struktur und Aufgabenverteilung der Marketingaktivitäten in trockene Tücher.

Demnach fällt der KTG mit Geschäftsführer Klaus Hoffmann an der Spitze künftig das Kulturmarketing sowie die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zu. Die KEG um Geschäftsführer Martin Wacker verantwortet City-Management und Kooperationsmarketing. Citymanager Sascha Binoth bleibt Leiter dieses Bereichs und Geschäftsführer der City-Initiative. Die KEG übernimmt weiter das Format „Weihnachtsstadt/Eiszeit“. Darüber hinaus konzentriert sich das operative Marketing sowohl der KTG wie auch das der bisherigen Stadtmarketing GmbH ebenfalls bei der KEG. Die wiederum soll künftig als Karlsruhe Marketing und Event GmbH (KME) firmieren. Das Wissenschaftsbüro wird als Stabsstelle des Dezernats 4 bei der Wirtschaftsförderung angesiedelt, dazu koordiniert eine neue Stabstelle im OB-Dezernat das strategische Marketing. Den Bereich zentrale Dienste betreiben KTG und künftige KME eigenständig. Es gibt keinen Arbeitsplatzabbau. Die beim Stadtmarketing angesiedelten zwölf Stellen werden auf KME (sieben Stellen), KTG (zwei) und Wissenschaftsbüro (drei) umgeschichtet.

Entwickelt hatte dieses Konzept der Bündelung der Kräfte eine Arbeitsgruppe aus Gemeinderat und Verwaltung. Vor der Entscheidung im Plenum unterstrich Stadtrat Joschua Konrad (GRÜNE) die vor allem juristische Komplexität der dabei geleisteten Arbeit und sah in der neuen Struktur auch die Chance, „Projekte und Aufgaben nochmals zu hinterfragen“. OB Dr. Frank Mentrup lobte das Engagement der „vielfältig besetzten Gruppe“, die in fast zweijähriger Arbeit „so einvernehmlich eine solch tragfähige Lösung“ erarbeitet habe. -trö-

 
 

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