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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 1. Dezember 2017

Gemeinderat: Karlsruher Schlosslichtspiele

BELEBENDES ELEMENT: Die Schlosslichtspiele sind aus dem sommerlichen Veranstaltungskalender nicht mehr wegzudenken und bei vielen Besucherinnen und Besucher fest eingeplant. Foto: Fränkle

BELEBENDES ELEMENT: Die Schlosslichtspiele sind aus dem sommerlichen Veranstaltungskalender nicht mehr wegzudenken und bei vielen Besucherinnen und Besucher fest eingeplant. Foto: Fränkle

 

Erfolgsgeschichte und kein Ende / Einstimmiges Votum zur Fortführung des Spektakels im Park / 2018 Akrobatik und Stunts

Nach so viel Begeisterung und Zuspruch brauchte es auch im Gemeinderat keinerlei Debatte mehr darüber, ob die Schlosslichtspiele nach ihrer dritten Spielzeit zunächst bis 2020 weiterlaufen sollen oder nicht. Sollen sie, fanden die Mitglieder des Gemeinderats, und alle hoben das „Ja“-Kärtchen.

Damit setzt sich die Erfolgsgeschichte der Lichtinszenierung der Schlossfassade in kuratorischer Regie des Zentrums für Kunst und Medien (ZKM) fort. Das einstimmige Ergebnis ließ Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup von einer „neuen Strahlkraft politischer Art“ schwärmen. Die Besucherzahlen überzeugen. Über eine Laufzeit von fünfeinhalb Wochen sahen knapp 255 000 Zuschauerinnen und Zuschauer das sommerliche Spektakel mit Klassikern der vergangenen Kollektionen und sechs neuen Projektionen, 2016 waren es an 50 Tagen rund 331.000.

Von der Magnetwirkung profieren nach wie vor auch Einzelhandel und Gastronomie. Aufgegangen ist wiederum das Finanzierungskonzept: 316 000 Euro warb die Karlsruher Event GmbH als Veranstalterin über diverse Sponsoren ein, 150 000 Euro trug die KASIG über Kooperationsmarketing bei und der städtische Projektzuschuss belief sich auf 250 000 Euro. Hinzu kamen 16.500 Euro über den erstmaligen Verkauf des „Wir-lassen-das-Schloss-leuchten“-Bändchens und Erlöse aus dem Getränkeverkauf. Außerdem laufen derzeit Verhandlungen mit dem Land über den Erlass der Mietkosten für das Gelände.

Für die nächstjährige Ausgabe sind erneut flankierende Veranstaltungen zur Belebung des Schlossplatzes geplant, so beispielweise die Foodtruck Convention, ein SWR-Event sowie ein neues Format mit dem Arbeitstitel „Wein und Genuss“. Und auch auf der Schlossfassade bleibt nicht alles beim Alten. Aktuell arbeiten ZKM-Chef Peter Weibel als künstlerischer Lichtspiele-Leiter und sein Team am Thema „Akrobatik und spektakuläre Stunts“, das auch mittels neuer Projektionstechnologien eine komplett andere Sichtweise auf das Schloss ermöglichen soll. -red-/-maf-

 
 

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