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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 1. Dezember 2017

Gemeinderat: Sanierung oder Ersatz in Klärwerk

Pro Jahr rund 55.000 Tonnen Klärschlamm sowie Rechen- und Fettfanggut kann auf Dauer keine Verbrennungslinie allein verarbeiten. So muss Linie eins des Klärwerks Karlsruhe dringend erneuert oder nach technischer und wirtschaftlicher Untersuchung gegebenenfalls stattdessen eine dritte Linie errichtet werden. Den Weg für Grundlagenermittlung, Vor- und Entwurfsplanung durch Ingenieure aus Böblingen frei gemacht hat der Gemeinderat mit einstimmigem Ja.

Verbrennungslinie eins und zwei sollten abwechselnd in Betrieb sein. Die zurzeit seit Längerem laufende Erneuerung der Linie zwei kann aber nach Insolvenz des Hauptunternehmers frühestens am Jahresende abgeschlossen werden. Seit mehr als drei Jahren ist Linie eins darum nun dauerhaft im Einsatz. Das Honorar für obige Leistungen liegt bei knapp vier Millionen Euro. Eine zweite Stufe von Genehmigungsplanung bis Objektbetreuung wird beauftragt, wenn die haushaltsrechtlichen Voraussetzungen des Projekts vorliegen. -mab-

 
 

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