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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 1. Dezember 2017

Heimatforschung: Digitale Spurensuche

Tim Hartenstein (links) erhielt den Jugendförderpreis [für Heimatforschung]. Foto: Fränkle

Tim Hartenstein (links) erhielt den Jugendförderpreis [für Heimatforschung]. Foto: Fränkle

 

Karlsruher erhält Jugendpreis für Heimatforschung

„Wir hätten kaum einen besseren Gastgeber für die Heimattage finden können als Karlsruhe“, lobte Ministerialdirektor Ulrich Steinbach die Fächerstadt bei der Verleihung des Landespreises für Heimatforschung am 23. November in Karlsruhe. Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup hatte ins Rathaus eingeladen – „zu einem letzten beglückenden Anlass im Rahmen der Heimattage“, wie er sagte.

Und das vor allem deshalb, weil einer der Preise gleich in der Fächerstadt blieb. Der mit dem Jugendförderpreis ausgezeichnete Tim Hartenstein begab sich in Karlsruhe auf „Digitale Spurensuche in meinem Lebensraum“ und beschäftigte sich mit den Hohlwegen des Stadtgebiets. Mithilfe eines digitalen Geomodells betrachtete er Wohnstrukturen und ihre Veränderungen im Licht der Siedlungsgeschichte und entwarf einen Flyer mit QR-Code zu seinem Projekt. „Oft denkt man, dass die eigene Umgebung nicht interessant ist“, erläuterte Hartenstein bei der Preisübergabe. Tatsächlich müsse man aber nicht immer weit weg gehen, um Neues zu entdecken, berichtete der Medizinstudent. Hartenstein erhält mit dem Preis 1.500 Euro.

OB Mentrup freute sich indes besonders darüber, dass unter den Preisträgern auch Schüler und Studenten seien, denn „Heimat ist und sollte keine Frage des Alters sein“.  Neben den sechs ausgezeichneten ehrenamtlichen Forschungsarbeiten – weitere Preisträger kamen aus Esslingen, Stuttgart, Leinfelden-Echterdingen, Elztal und Ebringen - würdigte das Land auch sechs Arbeiten mit Anerkennungsurkunden. Alle Werke werden im Haus der Geschichte Baden-Württemberg archiviert. -bea-

 
 

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