Sprung zur Navigation. Sprung zum Inhalt, Sprung zur Suchmaschine

Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 1. Dezember 2017

ÖPNV: Knielingen 2.0 bekommt die Tram

Foto: Fränkle

Foto: Fränkle

 

Förderzusage des Landes / OB: Meilenstein für Knielingen und den ÖPNV in der Stadt

Knielingen 2.0 wird angeschlossen. 2020 könnte die erste Tram das Wohnquartier erreichen. „Das ist ein Meilenstein für Knielingen und für den ÖPNV in der Stadt“, freut sich Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup über die Zusage des Landes, den Neubau der Stadtbahnstrecke mit 6,1 Millionen Euro zu fördern (Gesamtkosten: 14 Millionen Euro). 2020 könne so mit der Eröffnung des Stadtbahntunnels und der neuen Trasse zum Jahr der Mobilität für Karlsruhe werden, so Mentrup.

Zum Jahresbeginn 2018 werden die VBK mit der Ausführungsplanung für die Neubaustrecke beginnen. Zum Jahreswechsel 2018/2019 möchte man mit der Umsetzung der ersten Baumaßnahmen beginnen.

Nach der 2012 in Betrieb gegangenen Südostbahn sei die Verlängerung der Linie 2 von Knielingen-Nord ins Neubaugebiet Knielingen 2.0 „das nächste große Straßenbahnprojekt in die Fläche“, so Mentrup. Mit der barrierefreien und komfortablen Verbindung erfülle die Stadt auch ihr Versprechen, dass sie den Neubürgerinnen und Neubürger gegeben hat: Anschluss an das dicht getaktete, umweltfreundliche Tram-Netz für Karlsruhe und die Region. Im Verkehrsentwicklungsplan (VEP) gehört die Netzergänzung um eineinhalb Kilometer zu den bedeutenden investiven Maßnahmen zur Optimierung der Verkehrsinfrastruktur.

Der VEP setzt mit baulichen Maßnahmen, aber auch intelligentem Mobilitätsmanagement auf einen stadtverträglichen Verkehr mit Förderung des Umweltverbunds. Bisher erfolgte die Anbindung des Neubaugebiets durch eine Buslinie. Künftig können die Fahrgäste das Neubaugebiet per Bahn erreichen. Die zweigleisige Neubaustrecke beginnt in der Siemensallee auf Höhe des heutigen Gleiswendedreiecks Wilhelm-Trübner-Weg/Lassalle-straße. Sie führt künftig in Mittellage weiter durch die Siemensallee, schwenkt an der Kreuzung mit der Sudetenstraße (K 9650) nach Nordosten und folgt dieser Straße rund 750 Meter bis zur Einmündung der Egon-Eiermann-Allee und dort weiter bis zum Endpunkt kurz vor der Eggensteiner Straße.

Die vier neuen Haltestellen sind barrierefrei ausgebaut und werden überwiegend mit Bike+Ride-Anlagen ausgestattet. Kreuzungen mit Straßen oder Geh-/Radwegen werden grundsätzlich als technisch gesicherte Bahnübergänge ausgebildet. An jeder Haltestelle wird eine für Fußgänger gesicherte Gleisquerung eingerichtet. -rie-/red

 
 

Zur Übersicht der Wochenausgabe