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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 1. Dezember 2017

Radverkehr: Mehr Komfort für Radpendler

FÜR DEN RADVERKEHR packen Stadt und AVG mit an. Wagner und Egerer zeigen das Einstellen in die neue Anlage am Albtalbahnhof. Foto: Fränkle

FÜR DEN RADVERKEHR packen Stadt und AVG mit an. Wagner und Egerer zeigen das Einstellen in die neue Anlage am Albtalbahnhof. Foto: Fränkle

 

„ÖPNV-Stadt trifft Fahrradstadt“: So überschrieb der technische Geschäftsführer der Albtal-Verkehrs-Gesellschaft (AVG), Ascan Egerer, Dienstag die offizielle Inbetriebnahme der neuen Radabstellanlage am Albtalbahnhof. Seit dem Nachmittag war das Portal (bikeand-ridebox.de) freigeschaltet, um eine der zwölf Boxen buchen zu können. Tages-, monats- oder jahresweise. Vor Wetter, Diebstahl, Vandalismus geschützt, können Fahrräder und Utensilien bequem gelagert, Elektroräder zudem in der unteren von zwei Reihen geladen werden.

„Wir freuen uns besonders, noch im Jubiläumsjahr“, 200 Jahre Fahrrad dank des Karlsruhers Karl Drais und seiner Laufmaschine, „der Stadt und den Fahrgästen ein passendes Geschenk machen zu können“, erklärte Egerer. Die AVG investierte 35000 Euro, auch um den multimodalen Verkehr, gerade die stetig zunehmend beliebte Kombination von Rad und Bahn zu fördern. Zu den sämtlich mit Ökostrom betriebenen Bahnen passe das ebenso klimaneutrale Fahrrad hervorragend. Der Standort im Kreuzungsbereich Schwarzwald-/Victor-Gollancz-Straße neben einer älteren überdachten Bike&Ride-Anlage war mit dem Stadtplanungsamt abgestimmt. Dessen Bereichsleiter Verkehr, Ulrich Wagner, betonte: „ein weiterer Baustein für nachhaltige multimodale Mobilität“.

Die Firma Kienzler Stadtmobiliar aus dem südbadischen Hausach fertigte die Anlage und bietet 22 weitere auf oben genannter Website an. Mit allen Infos, etwa zur Boxgröße. Preise: 1,50 Euro am Tag für eine Box ohne Lade-Option bis 160 – Jahresbetrag für eine Box mit Anschluss. Ein mechanischer Hublift erleichtert das Einstellen oben. Karlsruhe, im aktuellen Ranking des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs auf Platz zwei, will den Radverkehrsanteil bis 2020 auf 30 Prozent steigern. -mab-

 
 

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