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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 8. Dezember 2017

Ehrenamt: Ehrungsabend in Karlsburg

GROSSER BAHNHOF FÜR DAS EHRENAMT: EB Wolfram Jäger dankte im Festsaal der Karlsburg im Namen der Stadt Karlsruherinnen und Karlsruhern, die sich freiwillig und unentgeltlich für das Wohl ihrer Mitmenschen und der Gesellschaft engagieren. Foto: Fränkle

GROSSER BAHNHOF FÜR DAS EHRENAMT: EB Wolfram Jäger dankte im Festsaal der Karlsburg im Namen der Stadt Karlsruherinnen und Karlsruhern, die sich freiwillig und unentgeltlich für das Wohl ihrer Mitmenschen und der Gesellschaft engagieren. Foto: Fränkle

 

Einsatz für Andere: Stadt würdigt Vorbilder

Die Karlsburg war bis auf den letzten Platz besetzt, der Kammerchor Cantus Solis sorgte mit Chansons für einen stimmungsvollen Rahmen: Als Erster Bürgermeister Wolfram Jäger an die 130 besonders engagierten Bürgerinnen und Bürgern im Namen der Stadt für ihren Einsatz dankte, feierte das Ehrenamt einen wahren Festtag.

Bevor Jäger den herausragenden Vertretern des Ehrenamts ihre Urkunden überreichte, würdigte er in einer Laudatio die Verdienste der Vorbilder, die sich „in besonderer Weise freiwillig und unentgeltlich für die Stadt Karlsruhe verdient gemacht haben“. Der EB dankte den zum Ehrungsabend Geladenen dafür, dass sie sich bereits seit vielen Jahrzehnten ehrenamtlich für gemeinnützige Zwecke engagierten oder „mit großem Einsatz und aus innerer Überzeugung heraus“ hervorragende Projekte zum Wohle der Gesellschaft durchführten.

Jägers Anerkennung galt neben Vorständen, Übungsleitern und Organisatoren und weiteren Vertretern von Vereinen, Verbänden und Initiativen auch den Unternehmen, die sich für das Gemeinwohl einsetzen oder ehrenamtliches Engagement ihrer Beschäftigten fördern.

Aus der Sparte Sport, in der die Vereine Kindern und Jugendlichen „viele Möglichkeiten bieten, Freizeit zu gestalten, Spaß und Freude an der Bewegung und am Wettkampf zu finden“, ehrte Jäger 13 Frauen und Männer. Unter ihnen waren neben Vertretern von großen Vereinen wie Gert Rudolph (SSC Karlsruhe) oder Gerhard Kessler (Turnerschaft Durlach) auch die von kleineren wie Franz-Josef Klein (schul-lesbischer Sportverein) oder Maria Rastetter (DJK Durlach).

Ulrich Volz gehört zu den sieben in der Sparte Feuerwehr und Rettungsdienst Geehrten. Der Vorsitzende des Stadtfeuerwehrverbands, der seit dem zwölften Lebensjahr zu den Floriansjüngern gehört, erhielt die Auszeichnung unter anderem für sein herausragendes Engagement als Brandmeister, Ausbilder und für die Jugendfeuerwehr.

Ebenfalls sieben Männer und Frauen haben sich wie Alfred Lüthin (Bezirksverband der Gartenfreunde) oder Gerd Oelsner (Agenda 21) um den Umwelt- und Naturschutz besonders verdient gemacht. In der Sparte Fastnacht und Bürgervereine reichte dann der Platz auf der Bühne kaum aus. Jäger rief gleich 22 Männer und Frauen nach oben, die sich in der „fünften Jahreszeit“ engagieren oder bei Gestaltung und Entwicklung ihres Stadtteils. Die Palette reichte dabei vom früheren FKKF-Präsidenten Jürgen Olm bis zu Carsten Spelter (Arge Dulacher und Auer Vereine).

Mit 30 Geehrten gar noch stärker vertreten war die Kultur. Zu dieser Sparte zählte auch die Lokalgeschichte, deren Erforschung sich Dr. Peter Güß bei den Heimatfreunden Grötzingen und beim Historischen Verein Durlach seit vielen Jahren widmet. Um Integration von Menschen aus anderen Kulturen kümmern sich ebenfalls zahlreiche Karlsruher. Zu ihnen zählt Hamne-Didas Aslandur, die sich beim deutschsprachigen Muslimkreis engagiert. Urkunden bekamen auch 14 Personen aus der Selbsthilfe, die sich wie Ursula Baron bei der Lebenshilfe und im Beirat für Menschen mit Behinderung für die Verbesserung der Lebensbedingungen von kranken, abhängigen oder behinderten Menschen einsetzen.

In der Sparte Kinder, Jugendliche und Senioren übernehmen das vorbildhaft die 17 Männer und Frauen, die Jäger dafür auszeichnete. Für soziales Engagement im Krankenhaus oder in der Hilfe für Strafgefangenenhilfe ehrte er zwölf Personen. Zu den Unternehmen die sich besonders verdient gemacht hatten, gehörten die Volksbank, die mit ihrer Stiftung neben Vesperkirche oder Diakonischem Werk ehrenamtliche Aktivitäten ihrer Mitarbeiter fördert oder Blumen Renner. Die Gärtnerei griff dem KSV bei der Platzsanierung unter die Arme. -trö-

 
 

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