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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 8. Dezember 2017

Ehrenamt: Zeigt auf, wie man helfen kann

UNTERSTÜTZEN HelfenKannJeder: MdB Jung und BM Stapf (4. und 5. v. l.) sowie führende Vertreter der vereinigten Organisationen. Foto: Fränkle

UNTERSTÜTZEN HelfenKannJeder: MdB Jung und BM Stapf (4. und 5. v. l.) sowie führende Vertreter der vereinigten Organisationen. Foto: Fränkle

 

Wertschätzung und Ermunterung für Aktive und Nutzer des preisgekrönten Helf-O-Mat

Der Helf-O-Mat des Vereins HelfenKannJeder, beheimatet an der Karlsruher Branddirektion, kann Hilfswilligen zeigen, welcher Rettungsdienst zu ihnen passt und wie sie sich einbringen können. Ein Hilfsorganisationen, Feuerwehr und Technisches Hilfswerk (THW) bündelndes, darüber die Zusammenarbeit stärkendes Forum zur bundesweiten Nachwuchsgewinnung. In dieser Kategorie war dies dem Bundesinnenministerium seine Helfende Hand in Gold und 8000 Euro wert.

„Keine Selbstverständlichkeit“, würdigte Bürgermeister Klaus Stapf die intelligente Ansprache, den Erfolg in der „Königsdisziplin“ und „das Verständnis für die Idee des Miteinanders“ Mittwoch beim THW in Knielingen. Dort trafen sich Vertreter verschiedener Blaulichtorganisationen. „Come to help“, konzipiert als Erweiterung des Portals helfenkannjeder.de und als App, soll nach erfolgreicher Umsetzung in vielleicht zwei Jahren auch die vielen Spontanhelfer koordinieren.

„Manchmal braucht es Preise, um noch mehr Wertschätzung zu erfahren“, versicherte Bundestagsabgeordneter Dr. Christian Jung bundesweite Anerkennung. „Diese Möglichkeiten retten Leben von Menschen, die wir noch nicht kennen.“ Er will weiter dafür werben, wie Stapf das etwa über den Deutschen Städtetag ankündigte, und sah auch das Land aufgerufen, dem „Leuchtturmprojekt“ zu helfen.

Vereinsvorstand David Domjahn (THW) zufolge braucht es vor allem Grafikdesigner und Programmierer. Die Ehrenamtlichen, die im Übrigen gut 99 Prozent des deutschen Katastrophenschutzes stemmen, stießen auch im Fall der Vereinsverantwortlichen an ihre Grenzen. Vorsitzender Carsten Schmidt (Arbeiter-Samariter-Bund) will ein Patenmodell auf alle Bundesländer ausdehnen und dort je eine rührige Kraft installiert wissen. -mab-

 
 

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