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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 8. Dezember 2017

Ranking 2017 der Wirtschaftswoche: Spitzenplätze für Karlsruhe

GUT GERÜSTET: Karlsruhe ist fit für die Herausforderungen der Zukunft. Dies unterstreichen auch die jüngsten Rankings von Wirtschaftswoche, ImmobilienScout24 und IW Consult deutlich. Foto: Fränkle

GUT GERÜSTET: Karlsruhe ist fit für die Herausforderungen der Zukunft. Dies unterstreichen auch die jüngsten Rankings von Wirtschaftswoche, ImmobilienScout24 und IW Consult deutlich. Foto: Fränkle

 

Platz 9 der Städte mit bestem Potenzial für den Aufbruch in die digitale Zukunft

Wo lebt es sich am besten, welche Städte sind am wirtschaftsfreundlichsten, welche am besten für die Zukunft aufgestellt? Um dies festzustellen, haben die Wirtschaftswoche, ImmobilienScout24 und IW Consult alle kreisfreien Städte Deutschlands mit über 100.000 Einwohnern einem umfassenden Vergleich unterzogen. Karlsruhe hat in mehreren Kategorien gute Platzierungen erreicht.

Getestet wurde in drei Rankings: Das Zukunftsranking mit den Themen Innovation, Kreativität und Digitalisierung sowie das Niveau- und das Dynamikranking mit Arbeitsmarkt, Wirtschaftsstruktur, Immobilienmarkt und Lebensqualität. Während das Niveauranking die aktuelle Situation abbildet, zeigt das Dynamikranking die Veränderungen der letzten fünf Jahre.

Platz 9 im Zukunftsranking

Wie in den vergangen Jahren landet Karlsruhe im Zukunftsranking mit Rang 9 unter den TOP 10 und gehört zu den Städten, die das beste Potenzial für den Aufbruch in die digitale und vernetzte Wirtschaft haben. Vor allem wegen ihres hohen Anteils an Hochschulabsolventen in den so genannten MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik) wird die Fächerstadt als gut gerüstet für die Zukunft gerüstet gesehen. Auch die Unternehmensstruktur mit überdurchschnittlich hohen Anteilen an Beschäftigten in kreativen Dienstleistungen trägt wesentlich zur positiven Einschätzung bei. Erster wurde Darmstadt vor München und Erlangen.

Platz 12 im Niveauranking

Auch beim Niveauranking, bei dem München, Ingolstadt und Stuttgart die Nase vorn haben, kann sich Karlsruhe als 12. sehen lassen. Die gute Platzierung spiegelt sich in allen Teilbereichen wider, mit vergleichsweise niedrigen Arbeitslosenzahlen sowie einem hohen Anteil an Beschäftigten in Dienstleistungen, die ein hohes Fachwissen erfordern. Einen deutlichen Hinweis für gute Lebensqualität liefert das relativ hohe Wanderungssaldo. So übersteigt die Anzahl der zugezogenen, jungen Menschen deutlich die Anzahl der Wegzüge. Zweischneidig ist das Abschneiden im Bereich Immobilienmarkt zu werten: Karlsruhe erreicht Spitzennachfragen bei Immobilienscout24, was als Zeichen einer prosperierenden Stadt interpretiert wird, zugleich Hinweis für Knappheiten und hohe Mietpreise auf dem Wohnungsmarkt ist.

Platz 20 im Dynamikranking

Im Dynamikranking, das Indizien für Aufhol- und Annäherungsprozesse darstellt, konnte Karlsruhe vom 31. Platz im Vorjahr auf Platz 20 aufsteigen. Besonders positiv fiel die wirtschaftliche Entwicklung ins Gewicht. Bei der Entwicklung der Beschäftigtenzahlen wissensintensiver Dienstleistungsunternehmen liegt Karlsruhe sogar auf dem zweiten Platz. Das Dynamikranking wird angeführt von Ingolstadt vor München und Berlin. -red-/fis-

 
 

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