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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 8. Dezember 2017

RegioMOVE: Projekt an Start gegangen

AUF SCHIENE UND STRASSE GESETZT: Die Kooperationspartner wollen die Verkehrsmittel Bahn, Auto und Fahrrad in der Region intelligent miteinander verknüpfen. Foto: KVV/ Hennrich

AUF SCHIENE UND STRASSE GESETZT: Die Kooperationspartner wollen die Verkehrsmittel Bahn, Auto und Fahrrad in der Region intelligent miteinander verknüpfen. Foto: KVV/ Hennrich

 

Umsetzung seit 1. Dezember

Der Karlsruher Verkehrsverbund (KVV) wird sich im Verlauf der kommenden Jahre von einem klassischen Verkehrsverbund hin zu einem Mobilitätsverbund weiterentwickeln. Am 1. Dezember fiel der offizielle Startschuss für die Umsetzung des Projekts RegioMOVE.

Das Projekt umfasst ein Gesamtvolumen von 6,6 Millionen Euro. Das Land Baden-Württemberg und der Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) fördern RegioMOVE mit 4,9 Millionen Euro.

Seit Anfang dieses Monats stehen nun die ersten Schritte zur konkreten Umsetzung des Projekts auf der Agenda der beteiligten Konsortialpartner. So sollen Im Rahmen von RegioMOVE bestehende Mobilitätsangebote im KVV-Gebiet sowie im Gebiet der TechnologieRegion Karlsruhe künftig miteinander vernetzt werden. Neben den Bus- und Bahnverbindungen, die jährlich von Millionen Fahrgästen genutzt werden, sollen in den kommenden Jahren unter anderem Carsharing- und Leihfahrradanbieter in das System integriert werden.

Die Kooperationspartner KVV, Regionalverband Mittlerer Oberrhein (RVMO, KIT, Hochschule Karlsruhe, FZI Forschungszentrum Informatik, raumobil GmbH, PTV Group, INIT GmbH, Stadtmobil CarSharing, die Stadt Karlsruhe und der Landkreis Rastatt wollen mehrere Mobilitätsanbieter auf einer gemeinsamen Plattform zusammenführen und so den gestiegenen Kundenbedürfnissen Rechnung tragen.

Zur Stärkung der Mobilität in der Region sollen in den kommenden Jahren die unterschiedlichen Mobilitätsangebote an Knotenpunkten – sogenannten „Ports“ – ausgebaut. An diesen „Ports“, die an ausgewählten Standorten der Region platziert werden, können Fahrgäste in Zukunft leicht zwischen verschiedenen Verkehrsmitteln wählen und wechseln. „Das Mobilitätsangebot, das in naher Zukunft über RegioMOVE zur Verfügung stehen soll, stellt einen echten Mehrwert für unsere Fahrgäste im Verbundgebiet dar. Unterschiedliche Mobilitätsangebote können dann unkompliziert miteinander verknüpft werden – komfortabel aus einer Hand“, hebt KVV-Geschäftsführer Dr. Alexander Pischon hervor. -red-/-trö-

 
 

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