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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 8. Dezember 2017

Stimmen aus dem Gemeinderat: SPD: Aushängeschilder für Karlsruhe

Dr. Raphael Fechler, Stadtrat SPD-Fraktion

Dr. Raphael Fechler, Stadtrat SPD-Fraktion

 

Während sich Jung und Alt dieser Tage an der „Weihnachtsstadt/Eiszeit“ erfreuen, stellen sich die wenigsten sicher die Frage, wer hinter diesem schönen Weihnachtszauber steckt. In erster Linie die Stadt, in zweiter Linie die Stadtmarketing GmbH. Genau diese wird nun zum Ende des Jahres aufgelöst. So hat es der Gemeinderat beschlossen.

Zukünftig wird die neue „Karlsruhe Marketing und Event GmbH“ und die „Karlsruhe Tourismus GmbH“ diese Aufgaben übernehmen. Die Strukturen werden gebündelt und neu ausgerichtet. Diese Neuaufstellung und Bündelung ist wichtig, um die „Marke Karlsruhe“ weiter voranzubringen. Zukünftig wird es zudem eine Stelle für „Strategisches Marketing“ geben. Wichtig war uns Sozialdemokraten, dass die Belegschaft keine Sorge haben muss.

Es kommt nicht zu betriebsbedingten Kündigungen und die Mitarbeiter werden zukünftig entsprechend des Tarifvertrages öffentlicher Dienst bezahlt. Dies war uns wichtig, da es keine Zweiklassengesellschaft innerhalb der Stadt Karlsruhe geben darf. Aber auch für die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt wird sich das Gesicht des städtischen Marketings verändern. In der Karlsruher Innenstadt wird ein Ladengeschäft „Schaufenster Marketing“ als zentrale Anlaufstelle eröffnet.

Neues Stadion

Ebenfalls in eine entscheidende Phase tritt die Diskussion über den Neubau eines neuen Fußballstadions. Viele Jahre hat die Debatte über einen möglichen Neubau unsere Stadt bewegt. Letztes Jahr im November war man sich grundsätzlich einig. Stadt und der KSC konnten sich auf die Rahmenbedingungen für einen Neubau verständigen.

Aus Sicht des Gemeinderats eine gute Entwicklung. Zum einen wird nun endlich ein modernes Fußballstadion gebaut. Zum anderen wurde ein klarer Kostenrahmen vereinbart. Dieser darf nicht überschritten werden. Rund 80 Millionen Euro ist die Stadt bereit für einen Neubau zu bezahlen. Während des Betriebes wird der KSC als Mieter des neuen Stadions Miete an die Stadt entrichten. Hierbei war darauf zu achten, dass die Höhe der Miete für den KSC erträglich und für die Stadt auskömmlich ist. Mit dem Kostendeckel von rund 80 Millionen ist dies zu schaffen.

Nun gilt es den Stadionneubau innerhalb dieses Kostenrahmens zu verwirklichen. Hier ist nun auch der Verein in der Pflicht, da es nur gemeinsam gelingt ein modernes Stadion zu vertretbaren Kosten zu verwirklichen. Wäre dies geschafft, gilt es dem KSC für sportlichen Erfolg die Daumen zu drücken. Damit neben einem erstklassigen Stadion auch unser KSC bald wieder erstklassig spielt.

Dr. Raphael Fechler
Stadtrat SPD-Fraktion

 
 

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