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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 15. Dezember 2017

Mobilität: Echtzeit ist ein echter Mehrwert

Zweite Ausbaustufe des Mobilitätsportals der TechnologieRegion Karlsruhe / Komplete Integration der ÖPNV-Verbindungen / Germersheim, Wörth und Bruchsal neu dabei

Das Mobilitätsportal der TechnologieRegion Karlsruhe (TRK) wächst. Mit an Bord sind nun Germersheim, Wörth und Bruchsal. Eine wesentliche Neuerung ist zudem die Integration aller ÖPNV-Verbindungen mit dazugehörigen Haltestellen.

Die Online-Plattform bündelt Informationen zu Kraftfahrzeug-, Radverkehr, ÖPNV und zur multimodalen Mobilität. Sie erreicht nun fast zwei Millionen Menschen. „Bei der Mobilität ganz vorne zu sein“, sei für die TRK sehr wichtig, freute sich OB Dr. Frank Mentrup bei der Vorstellung der zweiten Ausbaustufe als TRK-Aufsichts-rats¬vor¬sitzender über das „deutschlandweit einzigartigen Serviceangebots einer Region, „denn nur, wenn Mobilität funktioniert, kann sich Leben und Wirtschaft entwickeln.“

Dass www.mobilitaet.trk.de mit einheitlichen digitalen Karten, durchgängiger Symbolik und gleicher Benutzerführung in den nun neun Städten in vier Landkreisen daherkommt, dafür hat Wilfried Schreiber, Projektverantwortlicher im städtischen Tiefbauamt, mit seinem Team sowie einer Vielzahl von Partnern gesorgt. „Wir sammeln beiderseits des Rheins Daten für die Bürger ein“, so Schreiber. Integriert werden neben den dezentralen Datenbeständen der Städte auch viele zentrale Daten von Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Frankreich sowie privaten Mobilitätsanbietern.

Und dank diverser Verträge bildet das Rundum-Servicepaket nun die aktuelle Verkehrslage auf 4.500 Kilometer ab einschließlich der linken Rheinseite bis nach Straßburg, mehr als 18.000 Kilometer Radnetz, rund 5.000 bewirtschaftete Stellplätze oder auch 660 Behindertenstellplätze, Car-Sharing-Stationen und 52 E-Ladestationen – und auch sechs Rheinfähren fehlen nicht. Die Infos über rund 23.000 Haltestellen von Tram und Bus ermöglichen jederzeit „ein Umswitchen vom eigenen Fahrzeug in die schon angekündigte Straßenbahn“, so Mentrup.

Gelungen ist dies durch enge Kooperation mit dem KVV. Der Zugriff auf die neue ÖPNV-Datendrehscheibe TRIAS geht auf die Kooperation der Stadt als technischer Portalbetreiber mit dem KVV und der TRK unter dem Dach von RegioMOVE zurück. „Die Echtzeit ist ein echter Mehrwert für die vielen Pendler aus der Südpfalz, die rechtsrheinisch arbeiten“, ist sich Landrat Dr. Fritz Brechtel vom Landkreis Germersheim sicher. In der Baustellenstadt Bruchsal sei das Portal ein wichtiger Baustein im Verkehrsinformationsdienst fügte die Bruchsaler OB Cornelia Petzold-Schick an. -rie-

 
 

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