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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 15. Dezember 2017

Mobilität: Fahrradstadt ausgezeichnet

Erneut als „Fahrradfreundliche Kommune“ zertifiziert

Karlsruhe ist erneut mit der Landesauszeichnung „Fahrradfreundliche Kommune“ ausgezeichnet worden. Das Zertifikat, das von Verkehrsminister Winfried Hermann am vergangenen Freitag in Rastatt übergeben wurde, erfordert ein mehrjähriges systematisches Engagement. Seit 2011 werden Städte, Gemeinden und Landkreise mit einer vorbildlichen Radverkehrsförderung ausgezeichnet.

Damals wurde Karlsruhe zusammen mit den Städten Freiburg und Offenburg ausgezeichnet. Auch diese sind 2017 wieder dabei, neu hinzugekommen ist Mannheim. „Die prämierten Städte zeichnen sich durch gleichermaßen erfolgreiche wie nachhaltige Radverkehrspolitik aus“, so Minister Hermann. Diese basiere jeweils auf einer konzeptionellen Grundlage mit klaren Zielen und systematischer Umsetzung.

Das erneute Zertifikat bescheinigt Karlsruhe eine sehr gute Weiterentwicklung im Radverkehr. „Karlsruhe freut sich sehr, sich auch weiterhin als fahrradfreundliche Stadt bezeichnen zu dürfen“, betonte Bürgermeister Michael Obert. „Wir haben in den beiden letzten Jahren zwölf neue Fahrradstraßen ausgewiesen und werden Anfang des nächsten Jahres eine neue Fahrradstation mit rund 600 Abstellplätzen am Hauptbahnhof eröffnen“, resümierte Obert während der Veranstaltung.

„Eine große Aufgabe für die Zukunft sehen wir in der geplanten Anbindung an die Region mithilfe von Radschnellwegen, um noch mehr Pendler zum Umsteigen aufs Fahrrad zu motivieren und unsere Innenstadt vom Autoverkehr zu entlasten“, so Obert. Karlsruhe habe schon viel erreicht, „wir sehen jedoch auch, dass uns die Aufgaben in Zukunft nicht ausgehen werden“. Speziell beim Fahrradparken, ergänzt Karlsruhes Rad-Bürgermeister, „das uns bei der Zertifizierung vor sechs Jahren als Aufgabe mit auf den Weg gegeben wurde, werden wir uns nach Beendigung der Baumaßnahmen zur Kombilösung in der Innenstadt komplett neu aufstellen müssen.“ -red/-rie-

 
 

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