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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 15. Dezember 2017

Planungsausschuss: Start in Oberreut 2019

Sanierung Thema im Ausschuss

Bei der Sanierung einzelner Gebiete möchte Karlsruhe weiterhin am Ball bleiben. Dabei geht es zunehmend auch um energetische Sanierung sowie soziale und klimatologische Aspekte.

In nichtöffentlicher Sitzung unter Vorsitz von Bürgermeister Michael Obert informierte die Verwaltung den Planungsausschuss letzte Woche darüber, wie sie künftige Sanierungsgebiete priorisieren will. Dabei hält sie an der bewährten Doppelstrategie fest: Zum einen geht es um die stadtweite systematische Identifizierung von Sanierungsgebieten, zum anderen um kleinere Projektgebiete aufgrund konkreter Anlässe.

Über Sanierungsverfahren können Fördermittel für die Qualifizierung des Wohn-Bestand bei privater Mitwirkung und Mittelstandsförderung generiert werden. Ebenso wichtig ist die Aufwertung des öffentlichen Raums. Beabsichtigt ist, weitere Areale auf ihre Eignung als künftiges Sanierungsgebiet näher zu prüfen. Bereits gut unterwegs ist man hier etwa für das Areal „Anbindung Untermühlsiedlung an Bahnhof Durlach und Bahnhofsvorfeld“. Es steht für Quartiere, bei denen über Stadtteil-Entwicklungskonzepte und Rahmenpläne Maßnahmen abgeleitet werden können.

Ergänzend soll künftig der Blick Gewerbegebieten gelten. Dabei haben diese andere Anforderungen an den öffentlichen Raum sowie an Nutzungs – und an Flächenangebote. So mündet ein Modellvorhaben für das Gewerbegebiet Grünwinkel (ReGeKo) in Kürze in einem Rahmenplan. Aus diesem könnten mögliche Sanierungsgebiete definiert sei. Das Gebiet ist aufgrund klimatischer Aspekte aufgefallen und wurde aus dem Rahmenplan für das „Dynamische Band“ im Räumlichen Leitbild identifiziert. Letztlich muss der Gemeinderat für jedes Gebiet entscheiden, ob die Aufnahme in ein Sanierungsprogramm beantragt werden soll.

Noch offen ist von der vom Gemeinderat 2007 für Stadtteile beschlossenen Prioritätenliste der Stadtteil Oberreut. Da Handlungsbedarf – insbesondere im Bereich Integration und Teilhabe – und Potentiale für eine bauliche Weiterentwicklung gesehen werden, soll hier mit Zustimmung des Planungsausschusses ab 2019 der nächste Stadtteilentwicklungsprozess starten. -rie-

 
 

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