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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 15. Dezember 2017

Tierschutzpreis: Lokale Plattform für Tierschutz geschaffen

Foto: Fränkle

Foto: Fränkle

 

Auch wenn es der 13. war, kann Organisator Hans Dieter Rühle den Karlsruher Tierschutztag vor rund zwei Monaten in bester Erinnerung behalten: Mit 4.000 Kilogramm eingeworbenem Futter (bei 36 Tonnen seit 2005) gelang eine Rekordspende, und diese Woche erhielt der umtriebig zum Wohl der Tiere Engagierte den Karlsruher Tierschutzpreis 2017. Er nahm Urkunde, Blumen und Präsent (unser Bild) im Rathaus als treibende Kraft der Veranstaltung entgegen, die mit fünf Organisationen begann und heute praktisch den gesamten Karlsruher Tierschutz versammelt.

Motivation war, wie Erster Bürgermeister Wolfram Jäger würdigte, „eine Plattform zu bieten. Dass es gelang, mehr Aufmerksamkeit zu schaffen, zeigen auch die Besucherzahlen.“ Jedes Jahr orientiert sich dieses Forum (mit viel Info, Polizeihundestaffel, Dog-Dancing und mehr) am Welttierschutztag, im Gedenken an Franz von Assisi am 4. Oktober verankert. Unter anderem Schutzpatron der Tiere, widmete der noch im Mittelalter Heiliggesprochene ihnen Predigten, kennzeichnete sie, so Jäger, als „lebende Geschöpfe und Bruder des Menschen“. Karlsruhes Tierschutztag beginnt mit Andacht und Segnung. Rühle dankte allen Mitwirkenden und der Stadt. Aus 14 Vorschlägen hatten die Veterinäre des Ordnungs- und Bürgeramts (OA) um Dr. Alexandra Börner, auf dem Foto links neben OA-Leiter Dr. Björn Weiße, den Preisträger ausgewählt. Vielen Akteuren mangele es an Ehrenamtlichen, mahnte Rühle, blickte aber voll Tatendrang voraus. -mab-

 
 

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