Sprung zur Navigation. Sprung zum Inhalt, Sprung zur Suchmaschine

Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 22. Dezember 2017

Gemeinderat: Fragen und Antworten

KRANKENHAUS DER MAXIMALVERSORGUNG: Der Schlüssel von Personal und Patienten am Städtischen Klinikum war Thema einer Anfrage. Foto. Fränkle

KRANKENHAUS DER MAXIMALVERSORGUNG: Der Schlüssel von Personal und Patienten am Städtischen Klinikum war Thema einer Anfrage. Foto. Fränkle

 

Pflegekräfte
Die Anzahl der Vollkraftstellen im Pflegedienst am Städtischen Klinikum ist von 967 im Jahr 2007 auf 1.098 im Jahr 2016 gestiegen, die der Klinikärzte von 442 auf 545 und die der Patienten von 55.000 auf 62.000. In diesem Zeitraum habe die Anzahl der pro Vollkraftstelle zu versorgenden Patienten damit um knapp 0,7 Prozent abgenommen, antwortete das Bürgermeisteramt auf eine Anfrage von Stadträtin Sabine Zürn und Stadtrat Niko Fostiropoulos (Die Linke), die sich nach Pflegekräften und Patientenzahlen an Karlsruher Krankenhäusern erkundigt hatten. Bei der Personalausstattung befinde sich das Städtische Klinikum im Vergleich zu den Großkrankenhäusern in der gesamten Bundesrepublik „im oberen Drittel“, heißt es in der Stellungnahme der Verwaltung weiter. Das Klinikum unterschreite die bundesweiten Durchschnittswerte von elf bis zwölf Patienten pro Pflegekraft und Schicht deutlich. So liege etwa der Versorgungsgrad in der Neurologie bei acht bis neun Patienten.

IT-Sicherheit
Auch die Stadt Karlsruhe ist täglich Angriffen auf ihr Computernetz ausgesetzt. In der jüngeren Vergangenheit vermehrt durch Verschlüsselungstrojaner, so genannte Ransomeware. Nennenswerter Schaden sei dabei laut Bürgermeisteramt allerdings keiner entstanden, das Amt für Informationstechnik und Digitalisierung habe ausnahmslos per Backup erfolgreich reagieren können. Als grundsätzliche Schutzmaßnahme habe die Stadt Karlsruhe bereits 2011 als eine der ersten Städte im Land einen IT-Sicherheitsbeauftragten bestimmt, unternehme alle nach dem Stand der Technik empfohlenen Schutzmaßnahmen für das System der Stadtverwaltung und befinde sich dazu auch im Austausch mit externen IT-Experten. Nach der IT-Sicherheit der städtischen Infrastruktur hatten sich die Stadträte Friedemann Kalmbach und Eduardo Mossuto (GfK) erkundigt. -trö-

 
 

Zur Übersicht der Wochenausgabe