Sprung zur Navigation. Sprung zum Inhalt, Sprung zur Suchmaschine

Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 22. Dezember 2017

Weihnachten: Krille-Stiftung fördert Projekte

INMITTEN DER BESCHENKTEN: Susanne Wenzel, Peter Denis und Sven Albrecht vom Vorstand der Krille-Stiftung (von links). Foto: Fretz

INMITTEN DER BESCHENKTEN: Susanne Wenzel, Peter Denis und Sven Albrecht vom Vorstand der Krille-Stiftung (von links). Foto: Fretz

 

Ein rollstuhlgerechter Legotisch, Musiktherapie, zusätzliches Spielmaterial, Fachliteratur, Bodentrampolin oder Sporttraining - nur mit zusätzlichen Hilfen können sich soziale Organisationen leisten, was sonst nicht ginge und den knappen Etat sprengen würde.

Möglich macht das die Dr. Hans und Therese Krille-Stiftung, die seit nunmehr 32 Jahren behinderte Kinder und Jugendliche unterstützt und bislang 4,5 Millionen Euro für soziale Zwecke bereitgestellt hat. 2017 wurden 100 000 Euro an Stiftungsgeldern ausgeschüttet, die Sven Albrecht, Susanne Wenzel, Peter Denis und Wolfram Bernt vom Vorstand der Commerzbank Frankfurt den Vertreterinnen und Vertretern von 23 Projekten als Dreingabe symbolisch unter den Weihnachtsbaum legten.

Bedacht wurden kürzlich am Nikolaustag auf Vorschlag der städtischen Behindertenkoordinatorin Marion Schuchardt etwa der Verein Künstler ohne Grenzen, der Ferienfreizeiten für Kinder mit besonderem Förderbedarf organisiert. Ebenso die Kinderkrebsnachsorge, die Karlsruher Vereinigung zur Hilfe für psychisch kranke Kinder und Jugendliche oder der türkische Elternverein. Auch der Förderkreis der Erich-Kästner-Schule gehörte zu dem Kreis der Beschenkten. Er erhielt mit 15.000 Euro die größte Summe und wird davon eine Audiometrie-Anlage anschaffen. Mit ihrer Hilfe lässt sich der Hörstatus schwerhöriger Schülerinnen und Schüler überprüfen, außerdem wird umfassende Förderplanung erleichtert. Der sozialen Stadt Karlsruhe gehe es auch angesichts dieses privatwirtschaftlichen Engagements gut, erklärte Bürgermeister Martin Lenz, sie habe aber auch eine besondere Verantwortung, wir dürfen keinen zurücklassen“. -maf-

 
 

Zur Übersicht der Wochenausgabe