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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 29. Dezember 2017

Jugendkonferenz: JukoCheck im Rathaus

ANLIEGEN ERNST NEHMEN: Bürgermeister Martin Lenz traf sich mit jungen Karlsruhern zum JukoCheck im Rathaus. Foto: StJA

ANLIEGEN ERNST NEHMEN: Bürgermeister Martin Lenz traf sich mit jungen Karlsruhern zum JukoCheck im Rathaus. Foto: StJA

 

Rund 40 Jugendliche haben sich noch vor Weihnachten mit Bürgermeister Martin Lenz, Amtsleitern und Stadträten im Rathaus zum "JukoCheck" getroffen. Dabei nahmen die Teilnehmer unter die Lupe genommen, wie die Projekte aus der Jugendkonferenz (Juko) vom Mai 2017 vorangekommen sind.

Die Jugendkonferenz ist ein jährliches Beteiligungsformat für Jugendliche und junge Erwachsene in Karlsruhe. Dabei formulieren die jungen Menschen ihre Anliegen und Wünsche gegenüber der Stadtpolitik. Zu ihnen gehörten Nils und Tyrone, beide 16 Jahre alt. Ihre Forderung: Mehr Freewalls in der Stadt, also Flächen, auf denen sie ganz legal ihre Graffitikunst umsetzen können. Inzwischen sind sie von verschiedenen Jugendhäusern angesprochen worden. Im Februar werden im Kinder- und Jugendhaus Südweststadt mehrere Wände aufgebaut. Beim JukoCheck wollten sie ihr Anliegen einfach noch einmal auffrischen. Die Jugendkonferenz halten die beiden für eine wichtige Veranstaltung. "Es könnten da gerne noch mehr Leute kommen", betonte Nils.

Ein richtig großes Anliegen hatten Joelina und Samantha im Mai formuliert. Die beiden 15-jährigen Mädchen aus der Nordweststadt wünschen sich für ihren Stadtteil einen größeren Jugendtreff. Ein erster kleiner Erfolg ist, dass die Idee bei den Diskussionen für eine neue Rahmenplanung mitgedacht wird. Samantha findet gut, dass Jugendliche auf diese Art und Weise ihre Meinung äußern können. "Das zeigt auch, dass die Politiker wissen wollen, was wir Jugendliche wollen", ergänzte sie.

Von Bürgermeister Martin Lenz gab es reichlich Lob an die Jugendlichen für deren umfangreiche Beteiligung am JukoCheck. Für die Leiterin der Fachstelle für Jugendbeteiligung beim Stadtjugendausschuss, Isabel Kasalo, zeigte sich, dass sich Jugendliche "hinter ihre Anliegen klemmen, bereit sind, Gespräche zu führen und zu verhandeln". Dennoch seien es aus Sicht der Jugendlichen auch lange Prozesse, die es zu bestehen gelte. "Da muss man schauen, wie man das jugendgerecht gestalten kann", sagte Isabel Kasalo.

Die nächste Jugendkonferenz findet bereits am 3. März statt. Jugendliche, die dort ein Anliegen formulieren wollen, können sich an die Fachstelle für Jugendbeteiligung wenden. Die Mailadresse lautet: i.kasalo@stja.de. -red-

 

 
 

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