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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 29. Dezember 2017

Silvester: Mit Böllern vorsichtig umgehen

 

OA warnt vor Gefahren durch Silvesterfeuerwerk / rechtliche Regeln beachten

Auch in Karlsruhe feuern die Bürgerinnen und Bürger zum Jahreswechsel in großer Zahl Böller und Raketen ab. "Die Gefahr eines Silvesterfeuerwerks sollte aber nicht unterschätzt werden", erinnert Dr. Björn Weiße, der Leiter des Ordnungs- und Bürgeramts (OA), "an zum Teil schlimme Verletzungen mit bleibenden gesundheitlichen Schäden als Folgen eines zu sorglosen Umgangs mit Feuerwerkskörpern."

Regelmäßig kommt es auch zu Bränden mit Sachschäden. Das OA rät deshalb zur Vorsicht beim Abbrennen von Feuerwerkskörpern und weist auf klare rechtliche Regeln hin. So dürfen Feuerwerkskörper nicht in der Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altenheimen sowie Fachwerkhäusern abgebrannt werden. "Damit sollen vor allem Kinder, kranke und Ältere, die besonders unter dem von Feuerwerkskörpern verursachten Lärm leiden, sowie besonders brandgefährdete Gebäude geschützt werden", so Weiße.

Gefahren gehen zudem verstärkt von Feuerwerkskörpern aus, die in Deutschland wegen fehlender Sicherheitsanforderungen gar nicht zugelassen sind, aber wegen der oft günstigeren Preise im Ausland oder über das Internet gekauft werden. In Deutschland dürfen nur vom Bundesamt für Materialforschung (BAM) zugelassene pyrotechnische Gegenstände der Kategorie 1 und 2 verkauft werden. Zur Kategorie 1 gehören Knallerbsen, Tischfeuerwerk und Wunderkerzen. Nur Personen, die mindestens zwölf Jahre alt sind, dürfen diese erwerben. Böller, Fontänen und Raketen (Kategorie 2) dürfen ab Vollendung des 18. Lebensjahres gekauft und abgebrannt werden - allerdings nur am Sonntag, 31. Dezember 2017, und am Montag, 1. Januar 2018. Weitere Informationen gibt es im Internet und bei der Behördenrufnummer 115. -red-

 
 

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