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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 10. Februar 2017

Amtsblatt: Wegbegleiter des Stadtgeschehens

DER TRANSPARENZ VERPFLICHTET: Seit 70 Jahren begleitet das Amtsblatt, das 1996 zur StadtZeitung wurde, die Bürgerinnen und Bürger durch das kommunalpolitische Geschehen in Karlsruhe. Foto. Fränkle

DER TRANSPARENZ VERPFLICHTET: Seit 70 Jahren begleitet das Amtsblatt, das 1996 zur StadtZeitung wurde, die Bürgerinnen und Bürger durch das kommunalpolitische Geschehen in Karlsruhe. Foto. Fränkle

 

Amtsblatt erstmals vor 70 Jahren erschienen / Bindeglied zwischen Behörden und Publikum

Mit der städtischen Website www.karlsruhe.de, ihren Auftritten auf Facebook oder Twitter transportiert die Stadt Karlsruhe seit einigen Jahren Neuigkeiten und Informationen aus dem Rathaus auch via Internet und soziale Medien. Doch auch in den Zeiten des medialen Wandels spielt mit der StadtZeitung nach wie vor ein Print-Produkt die erste Geige im Konzert der städtischen Instrumente zur Information.

Das vom Presse- und Informationsamt in Erscheinungsbild und Inhalten als Zeitung aufgemachte Amtsblatt der Stadt Karlsruhe stößt bei den Karlsruherinnen und Karlsruhern auf breite Resonanz. So gaben in der Bürgerumfrage 2012 fast zwei Drittel der Befragten an, sie würden sich wöchentlich in der StadtZeitung über das kommunalpolitische Geschehen informieren. Diesen Wert erreicht die StadtZeitung vor allem auch dadurch, dass sie sich dem Demokratiegebot des Grundgesetzes verpflichtet fühlt. Sie will kommunalpolitische Entscheidungszusammenhänge transparent machen und die Bürger dadurch in die Lage versetzen, ihr Umfeld aktiv mitzugestalten.

Dieses Selbstverständnis des städtischen Publikationsorgans hat in Karlsruhe Tradition. Vor 70 Jahren, am 7. Februar 1947, wurde das Amtsblatt aus der Taufe gehoben. Das zunächst gemeinsame Sprachrohr des Stadt- und Landkreises sollte den Bewohnern die Verlautbarungen und Informationen nahebringen, die nach dem Zweiten Weltkriegs für die Menschen wichtig waren. Doch neben dem Veröffentlichen von Kleiderspenden oder Lebensmittelrationen hatte das Amtsblatt, das es damals für 15 Pfennig am Kiosk zu kaufen gab, von Beginn an noch einen anderen Anspruch. Es wollte „Bindeglied zwischen Behörden und Publikum sein“, ist in der Erstausgabe im Editorial „Warum Amtsblatt?“ zu lesen.

Länger als ein Vierteljahrhundert lang erschien das Amtsblatt in handlichem Kleinformat, bevor 1975 eine neue Ära begann: Das städtische Publikationsorgan stellte auf das große Zeitungsformat um, erweiterte seinen redaktionellen Teil und geht seither im Verbund mit dem „Kurier“ kostenlos an sämtliche Karlsruher Haushalte. Die nächste Neuerung war nach der Neuausrichtung dann nur konsequent: Seit 1996 kommt das Amtsblatt als „StadtZeitung“ ins Haus. Und seit März 2012 in einem nach modernen Seh- und Lesegewohnheiten geänderten Layout. -trö-

 
 

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